06:06 22 Januar 2020
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    Ein Telefongespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan hat am Mittwoch auf Initiative der türkischen Seite stattgefunden.

    Erdogan informierte über seine Treffen am Rande des jüngsten Nato-Gipfels in London.

    Die Gesprächspartner erörterten etliche Themen der bilateralen Partnerschaft, darunter die beiderseitigen Handels- und Wirtschaftsverbindungen. Der Schwerpunkt wurde auf den Energiebereich und die militärtechnische Zusammenarbeit gelegt.

    Ein besonderes Augenmerk galt der Situation in Syrien. Die beiden Staatschefs sprachen sich für intensive und koordinierte Bemühungen bei der Bekämpfung der Terrorbedrohung aus, darunter in der Provinz Idlib und im Nordosten des Landes. Es wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, die russisch-türkischen Vereinbarungen zum Zusammenwirken in den genannten Regionen einzuhalten.

    Putin und Erdogan rechnen mit einer ergebnisreichen Tätigkeit des syrischen Verfassungskomitees und sind dazu bereit, den politischen Dialog weiter zu fördern.

    Während des Gesprächs wurde auch die Problematik der Libyen-Regelung behandelt. Die beiden Staatschefs äußerten Besorgnis über bewaffnete Zusammenstöße in Tripolis. Sie sind der Meinung, dass die baldigste Einstellung der Kampfhandlungen und die Wiederaufnahme der innerlibyschen Friedensverhandlungen die Situation normalisieren würden.

    Die Gesprächspartner einigten sich darauf, die Kontakte auf verschiedenen Ebenen fortzusetzen.

    ls

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