01:31 01 Oktober 2020
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    Die in den Dienst der russischen Luft- und Weltraumstreitkräften gestellten Radare vom Typ „Container“ ermöglichen es, alle Flüge von Nato-Kampfjets in Europa und Asien zu beobachten, sagte der Chef der Funktechnischen Truppen der Luft- und Weltraumstreitkräfte Russlands, Generalmajor Andrej Koban, gegenüber der Armeezeitung „Krasnaja swesda“.

    „Wir können nun Bewegungen aller Kampfflugzeuge der Nato-Länder über den Territorien von Europa und Asien, über der Ost- und Nordsee sowie über dem Mittelmeer, aber ebenso über dem Persischen Golf überwachen“, so Koban.

    Ihm zufolge kann der im Ort Kowylkino in der Teilrepublik Mordowien stationierte Radar Luftobjekte registrieren, die sich in einer Entfernung von mehr als 3.000 Kilometern befinden.

    „Container“ könne zudem Tarnkappen-Jets beobachten.

    Dem Generalmajor zufolge verstärken die Funktechnischen Truppen die Kontrolle über den Luftraum im russischen Hohen Norden.

    So seien Radare der neuen Generation in etlichen Gebieten der Arktis – auf den Archipeln Franz-Joseph-Land, Nowaja Semlja und Sewernaja Semlja, den Nowosibirsk-Inseln sowie im Raum der Siedlung Tiksi, auf der Wrangelinsel und am Kap Schmidt – aufgestellt.

    Die Funktechnischen Truppen haben Koban zufolge seit Jahresbeginn mehr als 1,9 Millionen Luftobjekte, darunter etwa 5.000 Kampfflugzeuge, geortet und überwacht.

    ls/mt

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    Tags:
    Persischer Golf, Mittelmeer, Nordsee, Ostsee, Andrej Koban, Krasnaja Swesda, NATO, Asien, Europa, Russland