05:48 22 Januar 2020
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    Polen wird laut Krzysztof Szczerski, Kanzleichef von Staatspräsident Andrzej Duda, nie auf Gegensätze zwischen Russland und dem Westen setzen, da es dadurch selbst Schaden nehmen könnte.

    Damit kommentierte Szczerski die Äußerung der polnischen Präsidenten, der sich beim Nato-Gipfel in London geweigert hatte, Russland „als Feind“ zu bezeichnen. Laut Präsident Duda ist Russland ein Nachbar, mit dem man sich „nicht in allen Angelegenheiten einig“ ist. 

    „Als Nachbar Russlands werden wir im Verhältnis des Westens zu Russland nie auf Antagonismus drängen, denn dann könnten wir selbst Opfer dieses Antagonismus werden“, bestätigte Szczerski laut Reuters.

    Dabei räumte er ein, dass Polen nur begrenzte Möglichkeiten für Diplomatie und einen Dialog mit Russland habe.

    „Die russische Politik könnte sich ändern, sie könnte den Weg für einen breiteren Dialog ebnen, aber dafür wäre eine Änderung der Bedingungen erforderlich. Vor allem eine Abkehr von der Politik der Gewalt in der Region“, sagte Szczerski.

    Die Nato hatte in der Ukraine-Krise 2014 sämtliche militärische Zusammenarbeit mit Russland auf Eis gelegt. Seitdem baute das nordatlantische Militärbündnis neue Militärstützpunkte und verstärkte seine Truppen in Osteuropa. Auch Russland führte öfter Militärübungen durch.

    leo/ae

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    Tags:
    Feind, Beziehungen, NATO, Russland, Polen