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    Die US-amerikanischen Tech-Unternehmen wollen trotz der Aufforderung der US-Regierung mit einigen chinesischen Firmen, darunter auch mit Huawei, weiter zusammenarbeiten. Dies berichtet die Zeitung „Financial Times“ unter Berufung auf mit der Situation vertraute Quellen.

    Das US-Außenministerium soll laut der Zeitung an die Telekommunikationsbetreiber und Chiphersteller appelliert haben, dass sie ein Vorschriftenwerk unterzeichnen. Diese Vorschriften würden aber die Zusammenarbeit mit Huawei und möglicherweise auch mit anderen Firmen unmöglich machen.

    Außerdem sollen die US-Unternehmen laut diesen Vorschriften keine Erzeugnisse von den Firmen kaufen, die angeblich gegen Sanktionen verstoßen haben oder deren Daten von den nationalen Geheimdiensten nicht absolut geschützt sind.

    „Sie waren offensichtlich auf Huawei abgezielt“, sagte eine Quelle gegenüber der „Financial Times“.

    „Nach den Verhandlungen mit dem US-Außenministerium haben sich Vertreter der Branche mit Juristen konsultiert. Sie haben ihnen erklärt, dass eine solche Zusammenarbeit, die einen globalen Konkurrenten ausschließt, sie zu einem Ziel von Kartellverfahren machen kann“, so die Zeitung weiter.

    Erbitterter Konflikt der USA mit Huawei

    Die USA haben Sicherheitsbedenken gegen die Ausrüstung des Huawei-Konzerns. Die US-Regierung wirft ihm vor, mit dem Militär und den Geheimdiensten Chinas zusammenzuarbeiten und Kunden auszuspionieren. Der Konzern weist die Anschuldigungen zurück.

    Im Mai hatte US-Präsident Donald Trump Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt. Damit darf der weltweit größte Hersteller von Telekommunikationsgeräten ohne spezielle Genehmigung keine Komponenten mehr von US-Firmen beziehen.

    sm/gs

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    Tags:
    Situation, Aufforderung, Unternehmen, Donald Trump, Huawei