11:15 20 September 2020
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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Meinung geäußert, dass die entwickelten und reichen Länder des Westens die Prüfung hinsichtlich des Flüchtlingsproblems nicht bestanden hätten. Dies meldet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.

    Zugleich habe Erdogan ergänzt, dass man Ähnliches auch über eine Reihe von arabischen Ländern sagen könne.

    „Die Weltgemeinschaft darf das Flüchtlingsproblem nicht ignorieren, weil eine derartige Herangehensweise seine Lösung nicht fördern kann“, warnte der türkische Staatschef.

    Sollte es Erdogan zufolge Ankara gelingen, eine Sicherheitszone in Syrien zu schaffen, so würde die Türkei in die Geschichte als ein Land eingehen, „das eine Stadt oder Städte für die Flüchtlinge gebaut hat“.

    Zudem betonte Erdogan, dass kein Land aus der Zahl der führenden Weltwirtschaften die Idee der Schaffung einer Sicherheitszone in Syrien unterstützt habe.

    Zuvor hatte die Föderale Nachrichtenagentur gemeldet, dass man damit begonnen habe, in der syrischen Provinz Aleppo dutzende Wohnhäuser für Flüchtlinge zu errichten.

    ek/mt

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    Tags:
    Flüchtlinge, Sicherheitszonen, Syrien, Türkei, Recep Tayyip Erdogan