09:53 18 Januar 2020
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    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat auf einer Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen von der Elfenbeinküste (Côté d’Ivoire), Alassane Dramane Ouattara, in Abidjan am Golf von Guinea die Meinung geäußert, dass der Kolonialismus der größte Fehler Frankreichs gewesen sei. Darüber schreibt die Zeitung „Le Monde“.

    „Allzu oft wird derzeit geglaubt, dass Frankreich über die Welt in den Kategorien der Hegemonie denkt und dass es immer noch von den Losungen des Kolonialismus anhängig ist. Der war aber der größte Fehler, der Fehler der Republik“, so Macron.

    Zudem rief er dazu auf, „ein neues Kapitel der allgemeinen Geschichte aufzuschlagen“.

    Macrons Besuch in Côté d’Ivoire

    Macron war am Freitag zu einem dreitägigen Besuch nach Côté d’Ivoire gekommen. Auf seiner Reise wird er unter anderem vor der Verteidigungsministerin Florence Parly und dem Generalstabschef François Lecointre begleitet.

    Abschließend will Macron drei Stunden in Nigerias Hauptstadt, Abùjá, verweilen und dabei seinen nigerianischen Amtskollegen, Mahamadou Issoufou, treffen. 

    Côte d’Ivoire

    Die Elfenbeinküste (amtlicher Name Republik Côte d’Ivoire) ist ein Staat in Westafrika. Er grenzt an Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana und im Süden an den Atlantischen Ozean. Das Land erlangte am 7. August 1960 die Unabhängigkeit von Frankreich.

    ns/ae

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    Tags:
    Florence Parly, François Lecointre, Alassane Dramane Ouattara, Hegemonie, Le Monde, Emmanuel Macron, Frankreich, Elfenbeinküste