01:56 20 Januar 2020
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    Nach dem Angriff auf einen Militärstützpunkt in Venezuela, bei dem ein Soldat getötet wurde, macht die Regierung in Caracas die Nachbarn Kolumbien und Brasilien sowie Peru mitverantwortlich. Alle drei Staaten unterstützen den Oppositionsführer Juan Guaido, der Venezuelas Präsident Nicolas Maduro entmachten will.

    Ein Militärstützpunkt im Süden Venezuelas war am Sonntag angegriffen worden. Nach Angaben der Regierung wurden dabei ein Soldat getötet und Waffen gestohlen. Verteidigungsminister Vladimir Padrino machte die Opposition für den Angriff verantwortlich.

    Laut Informationsminister Jorge Rodriguez wurden sechs Verdächtige verhaftet und die entwendeten Waffen zurückgebracht.

    „Diese Verbrecher wurden in paramilitärischen Lagern in Kolumbien ausgebildet und von der Regierung Jair Bolsonaro unterstützt“, twitterte Rodriguez.

    Der venezolanische Außenminister, Jorge Arreaza, machte seinerseits die Regierung Perus mitverantwortlich. Nach seinen Angaben hatten die Angreifer in Peru ihren Stützpunkt gehabt.

    Der venezolanische Oppositionsführer, Juan Guaidó, hatte sich im Januar zum Interimspräsidenten erklärt, nachdem Massenproteste gegen Staatschef Nicolás Maduro das Land erschüttert hatten. Die USA und europäische Länder erkannten Guaidó als neuen Staatschef an. Mehrere weitere Staaten, darunter auch Russland und China, stehen weiter zu Präsident Maduro.

    sp/ae

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    Tags:
    Vorwurf, Angriff, Militärstützpunkt, Peru, Brasilien, Kolumbien, Venezuela