11:07 18 Januar 2020
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    Die israelischen Behörden haben den Christen aus dem Gazastreifen erlaubt, zu Weihnachten nach Jerusalem und ins Westjordanland zu reisen. Das folgt aus einer Mitteilung der Einheit des israelischen Verteidigungsministeriums, die die Aktivitäten der israelischen Regierung in den Palästinensergebieten (COGAT) koordiniert.

    „Der Generalmajor von COGAT, Kamil Abu Rukun, hat Erleichterungen für Reisen der christlichen Bevölkerung des Gazastreifens im Zusammenhang mit den Weihnachtsferien gewährt. Die Einreisegenehmigungen nach Jerusalem und ins Westjordanland werden nach Bewertung der Sicherheitslage und ohne Rücksicht auf das Alter erteilt“, heißt es in der am Sonntag auf Twitter verbreiteten Mitteilung.  

    ​Zuvor wurde berichtet, dass katholische Geistliche Palästinas Israel dazu aufgerufen hätten, Christen aus dem Gazastreifen zu Weihnachten Reisen nach Bethlehem zu erlauben.

    Im Gazastreifen leben derzeit etwas mehr als 1000 Christen, hauptsächlich griechisch-orthodoxe Gläubige, bei einer Gesamteinwohnerzahl von rund zwei Millionen Palästinensern.

    Gazastreifen

    Der Gazastreifen ist ein Küstengebiet am östlichen Mittelmeer zwischen Israel und Ägypten. Er ist Teil der Palästinensischen Autonomiegebiete und steht im Inneren formal unter Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde beziehungsweise des Staates Palästina.

    Seit 2007 wird der Gazastreifen durch die Hamas kontrolliert, die von Israel und zahlreichen westlich orientierten Staaten als terroristische Vereinigung eingestuft wird. Israel kontrolliert die Außengrenzen auf der nördlichen und östlichen Landseite, der westlichen Seeseite sowie indirekt den Personenverkehr über Videoschaltung auf der Südseite.

    ns/ae

     

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    Tags:
    Ägypten, Mittelmeer, Gazastreifen, Verteidigungsministerium, Genehmigung, Besuche, Weihnachten, Palästina, Israel