18:50 15 August 2020
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    US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 (44)
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    Russland und europäische Staaten können eine Lösung des Problems um das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 finden. Dies sagte der russische Vize-Premier Dmitri Kosak gegenüber dem TV-Sender „Rossiya-24“.

    „Wir sind uns sicher, dass wir in Zusammenarbeit mit den europäischen Ländern und mit der EU dieses Problem aus der Welt schaffen und einen Kompromiss finden werden“, so Kosak.

    Weiterer US-Druck nicht ausgeschlossen

    Zugleich schloss er einen weiteren Druck vonseiten der Vereinigten Staaten nicht aus:

    „Offenbar wird der Druck auf (Nord Stream 2 – Anm. d. Red.) wachsen, aber die Möglichkeiten dieses Drucks sind auch nicht grenzenlos. Mit Rücksicht der Position der Schlüsselländer der EU, die daran interessiert sind, die Energiesicherheit auf einem notwendigen Niveau zu erhalten. Es ist allen bewusst, dass es ein wirtschaftliches Projekt ist“, so der Vize-Premier.

    US-Sanktionen gegen Nord Stream 2

    US-Präsident Donald Trump hatte am vergangenen Freitag den neuen Verteidigungshaushalt unterzeichnet und damit die darin enthaltenen Sanktionen gegen Nord Stream 2 in Kraft gesetzt. Als Strafmaßnahmen sind Einreiseverbote und das Einfrieren von Vermögen in den USA vorgesehen.

    Sie richten sich gegen Firmen, die am Verlegen der Pipeline beteiligt sind, sowie deren Eigner. Das schweizerische Unternehmen „Allseas“, das mit der Verlegung der Gasleitung Nord Stream 2 beauftragt ist, hat die Arbeit vorerst eingestellt.

    Am Montag war berichtet worden, dass das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie den Antrag des Konsortiums Nord Stream 2 zum Pipeline-Bau in den Wintermonaten in deutschen Gewässern genehmigt habe.

    ak/ae

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    Tags:
    USA, Druck, EU, Kompromiss, Dmitri Kosak, Nord Stream 2, Russland