18:45 25 Januar 2020
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    Die Auftragnehmer-Firmen für das Projekt Nord Stream 2 werden laut dem US-Außenministerium den US-Sanktionen ausweichen können, sollten sie alle Arbeiten bis zum 20. Januar einstellen.

    Der US-Präsident Donald Trump hatte am 20. Dezember einen Verteidigungsetat für das Jahr 2020 unterschrieben, der unter anderem Sanktionen gegen die Gasleitungen Nord Stream 2 und Turkish Stream vorsieht. Die USA forderten von den Unternehmen, die ihre Verlegung durchführen, den Bau unverzüglich einzustellen. Das schweizerische Unternehmen „Allseas“, das sich mit der Verlegung der Rohre für Nord Stream 2 in der Ostsee befasst, hat bereits seine Arbeit unterbrochen.

    „Die Vereinigten Staaten werden Sanktionen verhängen, wenn die mit dem Projekt verbundenen Seiten nicht sofort gewissenhafte Anstrengungen zum Einstellen ihrer Aktivitäten demonstrieren werden. Die mit dem Projekt verbundenen Seiten sollen diesen Prozess innerhalb von 30 Tagen (nach der Gesetzannahme) beenden“, heißt es auf der Webseite der Behörde.

    Das Projekt Nord Stream 2 sieht den Bau von zwei Gaspipeline-Strängen mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr von Russlands Küste über die Ostsee bis nach Deutschland vor. Teilnehmer des Projektes sind unter anderem europäische Firmen. Gazprom hatte zuvor mehrmals erklärt, dass geplant werde, die Gaspipeline im Jahr 2019 fertigzubauen.

    Russlands Energieministerium erwartet laut seinem Chef Alexander Novak, dass die Gaspipeline Nord Stream 2 bis Ende des Jahres 2020 in Betrieb genommen wird.

    ek/mt/sna

     

     

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    Turkish Stream, Nord Stream 2, Energieministerium Russlands, Abschluss, Gazprom