09:32 18 Januar 2020
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    Das US-Zentralkommando hat am Freitag bestätigt, dass beim Raketenbeschuss einer Militärbasis nahe der Stadt Kirkuk im Irak ein Auftragnehmer aus den USA getötet und mehrere amerikanische und irakische Soldaten verwundet wurden.

    Das „Wall Street Journal“ berichtete von vier verletzten US-Soldaten. Bei dem Angriff waren demnach mehr als 30 Raketen abgefeuert worden.

    „Bei dem Raketenbeschuss der irakischen Militärbasis in Kirkuk, wo die Koalitionstruppen stationiert sind, wurde am 27. Dezember, 19:20 Uhr abends (Ortszeit) ein ziviler Auftragnehmer aus den USA getötet. Mehrere Soldaten der USA und irakische Personalangehörige wurden dabei verwundet“, geht aus einer Pressemitteilung des US-Militärkommandos hervor.

    Hinzugefügt wird, dass die irakischen Sicherheitskräfte eine Ermittlung eingeleitet hätten. „Weitere Informationen werden sofort nach deren Eingang veröffentlicht“, hieß es.

    Irakische Sicherheitskräfte ermitteln jetzt zu dem Geschehenen.

    Wie Reuters zuvor meldete, wurde eine Militärbasis nahe der irakischen Stadt Kirkuk mit Raketen beschossen. Ein amerikanischer Auftragnehmer kam dabei ums Leben, mehrere Militärangehörige wurden verletzt. Laut informierten Quellen der Agentur sollen die Sicherheitsdienste unweit der Militärbasis einen Startplatz entdeckt haben.

    Einem DPA-Bericht zufolge wurden auf dem Stützpunkt, wo Soldaten der amerikanischen und der irakischen Streitkräfte stationiert sind, nach Informationen des Fernsehsenders Al-Sumaria Lagerhallen getroffen. Sicherheitskräfte hätten den Startplatz gefunden, von dem aus die Geschosse abgefeuert wurden. Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke.

    Vor zwei Jahren hatte die irakische Regierung bekanntgegeben, dass die Terrormiliz „Islamischer Staat“* auf dem gesamten Staatsgebiet mit Hilfe der USA militärisch besiegt worden sei. Dennoch kam es danach immer wieder zu Attacken der Extremistengruppe.  

    ls/dpa/sb

    *„Islamischer Staat" - Terrorvereinigung, in Russland per Gesetz verboten

     

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    Tags:
    Reuters, dpa, Wall Street Journal, USA, Irak