02:25 20 Januar 2020
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    Das US-Verteidigungsministerium hat dem Unternehmen Raytheon nach eigenen Angaben Luft-Luft-Raketen mittlerer Reichweite vom Typ AIM-120 ABRAAM in Auftrag gegeben. Der Wert des Deals betrage 768 Millionen US-Dollar, wird auf der Webseite der Behörde mitgeteilt.

    Im Pentagon hieß es weiter, dass 47 Prozent der Kosten durch die Einnahmen aus dem Verkauf von Waffen an US-Verbündete, so an Polen, die Türkei, Rumänien, Saudi-Arabien und weitere 18 Staaten, gedeckt werden sollen.

    Die USA haben am 12. Dezember eine landgestützte ballistische feststoffgetriebene Mittelstreckenrakete getestet, die mehr als 500 Kilometer weit flog. Laut veröffentlichten Aufnahmen ähnelt die Rakete der US-amerikanischen zweistufigen Rakete Pershing II, die durch den Vertrag über die Raketen mittlerer und kurzer Reichweite (INF-Vertrag) verboten war.

    Der genannte Vertrag, der im Jahr 1987 von den USA und der Sowjetunion geschlossen wurde, hat am 2. August 2019 auf Veranlassung der US-Seite seine Gültigkeit verloren. Die USA hatten Moskau vorgeworfen, durch die Entwicklung der 9M729-Rakete, deren Reichweite angeblich die zulässigen Normen übertreten haben soll, mehrere Vertragspunkte verletzt zu haben.

    Der einzig gültige Vertrag zwischen Russland und den USA ist heute der Vertrag über die Reduzierung strategischer Offensivwaffen (START-3), der 2010 unterzeichnet wurde. Das Dokument ist bis Februar 2021 gültig. Russland hat bereits seine Bereitschaft bekundet, diesen Vertrag zu verlängern.

    ls/mt 

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    Tags:
    US-Verteidigungsministerium, Raytheon, Pentagon, Russland, USA