10:08 18 Januar 2020
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    Der russische Vizepremier Dmitri Kosak hat mitgeteilt, dass die Gegenmaßnahmen Russlands auf die US-Sanktionen hinsichtlich der Gaspipeline Nord Stream 2 ausgewogen und adäquat sein werden.

    Der US-Präsident Donald Trump hatte am 20. Dezember den Verteidigungsetat für das Jahr 2020 unterschrieben, der unter anderem Sanktionen gegen die Gasleitungen Nord Stream 2 und Turkish Stream vorsieht. Die USA forderten von den Unternehmen, die ihre Verlegung durchführen, den Bau unverzüglich einzustellen. Das schweizerische Unternehmen „Allseas“, das die Rohre für Nord Stream 2 in der Ostsee verlegt, hat bereits seine Arbeit unterbrochen.

    „Wir befassen uns vorläufig mit der Ausarbeitung von Gegenmaßnahmen. Wir werden ausgewogene und adäquate Entscheidungen treffen“, sagte Kosak in einem Interview mit dem TV-Sender „Rossija 1“.

    Zuvor hatte der  Vizepremier Dmitri Kosak bestätigt, dass die Gaspipeline Nord Stream 2 fertiggebaut werde – trotz jeglicher US-Sanktionen.

    „Die Gasleitung (Nord Stream 2) wird trotz jeglicher Sanktionen und Einschränkungen fertiggebaut. Wir wissen, wie das zu machen ist“, sagte Kosak gegenüber dem TV-Sender „Rossija 1“.

    Das Projekt Nord Stream 2 sieht den Bau von zwei Gaspipeline-Strängen mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr von Russlands Küste über die Ostsee bis nach Deutschland vor. Teilnehmer des Projektes sind unter anderem europäische Firmen. Gazprom hatte zuvor mehrmals erklärt, dass geplant werde, die Gaspipeline im Jahr 2020 fertigzubauen.

    ek/mt/sna

     

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    Tags:
    Fertigbau, Kapazität, Dmitri Kosak, Turkish Stream, Nord Stream 2