09:33 07 Juli 2020
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    Die US-Streitkräfte werden laut Verteidigungsminister Mark Esper bei Notwendigkeit auch zusätzliche Schritte gegen den Iran unternehmen. Esper tätigte die Äußerung, als er am Sonntagabend (Ortszeit) die jüngsten Luftschläge der US-Armee gegen Objekte der schiitischen Miliz Kataib Hisbollah in Syrien und dem Irak kommentierte

    Esper bezeichnete die von Kampfjets F-15 Strike Eagle versetzten Luftschläge als „erfolgreich“. Er habe bei seinem Gespräch mit dem US-Präsidenten, Donald Trump, auch andere zur Verfügung stehende Optionen besprochen, fügte er hinzu.

    „Ich möchte auch betonen, dass wir, wenn es notwendig ist, zusätzliche Maßnahmen ergreifen werden, um sicherzustellen, dass wir im Sinne unserer eigenen Selbstverteidigung handeln und damit weiteres schlechtes Verhalten von Milizgruppen oder vom Iran abwenden“, sagte er.

    Laut Esper befanden sich drei der getroffenen Ziele im Westirak und weitere zwei in Ostsyrien.

    Am Sonntagabend (Ortszeit) waren Pentagon-Chef Esper, US-Außenminister Mike Pompeo und Generalstabschef Mark Milley im US-Bundesstaat Florida eingetroffen, um den US-Staatschef über die Luftschläge gegen die schiitische Miliz zu informieren.

    USA versetzen Luftschläge gegen Kataib Hisbollah im Irak und in Syrien

    Zuvor hatte das Pentagon bekanntgegeben, die US-Streitkräfte hätten fünf Objekte der irakisch-schiitischen Gruppierung Kataib Hisbollah im Irak und in Syrien „als Reaktion auf sich wiederholende Attacken auf irakische Basen“ angegriffen. Zudem habe die US-Armee damit auf einen Raketenangriff auf eine Militärbasis nahe Kirkuk reagiert, bei dem am Freitag ein US-Bürger getötet und vier US-Soldaten verletzt worden seien.

    Diese Angriffe auf Ziele der sogenannten Hisbollah-Brigaden sollten die Fähigkeiten der schiitischen Gruppierung vermindern, Attacken gegen Kräfte der internationalen Koalition zu verüben. Die Vereinigten Staaten werfen dem Iran vor, die Hisbollah-Gruppierung finanziell zu unterstützen.

    asch/ae/rtr/dpa

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    Tags:
    Pentagon, US-Verteidigungsministerium, Mark Esper, F-15, Luftangriffe, Iran, Hisbollah, Syrien, Irak, USA