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    Massive Eskalation in Nahost nach Mord an Soleimani – Alle Entwicklungen (68)
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    Eine der Regierungswebseiten der USA – die öffentliche föderale Datenbank für Regierungsdokumente (Federal Depository Library Program) – ist in der Nacht zum Sonntag angeblich von iranischen Hackern geknackt worden, berichtet die Nachrichtenagentur BNO News.

    Zuvor hatte das der Trump-Administration nahestehende Self-Service-Portal Axios mitgeteilt, dass die USA über mögliche Cyberattacken des Irans nach der Tötung des iranischen Generals Qasem Soleimani bei einem US-Luftangriff im Irak beunruhigt seien.

    Laut BNO News haben Unbekannte auf der Startseite der föderalen Datenbank ihre Unterschriften in zwei Sprachen – Englisch und höchstwahrscheinlich Persisch – im Namen der „Islamischen Republik Iran“ hinterlassen.

    ​„Wir werden nie damit aufhören, unsere Freunde in der Region zu unterstützen“, heißt es in der Botschaft der Hacker. Laut BNO News sind auf der Webseite auch eine Abbildung der iranischen Flagge sowie Fotos des Obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, und von US-Präsident Donald Trump zu sehen, dessen Mund blutverschmiert ist und der einen Faustschlag ins Gesicht bekommen hat. Es sind auch fliegende Raketen abgebildet.

    Die Webseite Federal Depository Library Program ist derzeit für Nutzer unzugänglich. Bei einem Versuch, die Webseite fdlp.gov zu öffnen, tritt ein „unbekannter Fehler“ auf.

    Die USA hatten in der Nacht zum 3. Januar im Raum des internationalen Flughafens von Bagdad eine Operation gegen den Kommandeur der Al-Kuds-Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, General Qassem Soleimani, und den Vizekommandeur der schiitischen Volksmobilisierungskräfte, Abu Mahdi al-Muhandis, durchgeführt. Die beiden wurden von Washington der Teilnahme an dem Angriff am 31. Dezember 2019 auf die US-amerikanische Botschaft in Bagdad beschuldigt.

    Die Tötung sorgte für eine rasche Eskalation im Nahen Osten. Der Oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chemenei, drohte den USA wegen der Tötung von Soleimani schwere Rache an. Der Kommandeur der Revolutionsgarden in der Provinz Kerman erwägte die Möglichkeit, 35 US-Stellungen in der Region anzugreifen. US-Präsident Donald Trump versprach einen „schnellen und starken Schlag“ gegen 52 Ziele im Iran, wenn US-Bürger angegriffen werden sollten.

    ls/sb

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    Tags:
    Al-Quds, Ajatollah Ali Chamenei, Donald Trump, BNO News, USA, Irak, Iran