18:21 19 Februar 2020
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    Massive Eskalation in Nahost nach Mord an Soleimani – Alle Entwicklungen (67)
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    Die Bundesregierung macht den weiteren Bundeswehr-Einsatz im Irak von der Zustimmung der irakischen Regierung abhängig. In Berlin beobachte man die Situation im Irak mit großer Aufmerksamkeit, erklärte ein Sprecher von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

    „Noch wissen wir nur sehr wenig. Fest steht jedoch: Deutsche Soldaten können nur dann im Irak bleiben, wenn die irakische Regierung sagt, dass sie das weiterhin will”, sagte er weiter.

    Das irakische Parlament hat vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran für einen Abzug der rund 5000 im Land stationierten amerikanischen Soldaten gestimmt.

    Die Regierung in Bagdad wurde aufgefordert, den Abzug aller Auslandstruppen im Land einzuleiten, die Teil des US-geführten Bündnisses zum Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS)* sind. Außerdem verlangte das Parlament, dass ausländische Truppen den irakischen Luftraum künftig nicht mehr nutzen dürften.

    Die Bundeswehr unterstützt derzeit eine internationale Anti-IS-Mission mit Luftaufklärung sowie Betankung von Flugzeugen in Jordanien und die Ausbildung der Sicherheitskräfte im Irak. Aktuell umfasst das deutsche Kontingent insgesamt 415 Soldaten, fast 140 davon befinden sich im Irak.

    *Terrororganisation, in Russland und in Deutschland verboten

    jeg/mt/dpa

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    Truppenabzug, Bagdad, Einsatz, Bundeswehr, Irak