15:48 23 Februar 2020
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    Die USA werden laut dem Befehlshaber der iranischen Streitkräfte, Abdulrahim Mousavi, keine Militärschläge gegen 52 Objekte versetzen, von denen der US-Präsident Donald Trump gesprochen hatte. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur IRIB am Sonntag.

    „Ich zweifle daran, dass sie genug Mut haben werden, dies im Zuge eines möglichen Konfliktes in Zukunft zu tun“, kommentierte er die jüngste Erklärung von Trump.

    Zuvor hatte Trump die Bereitschaft angekündigt, Schläge gegen 52 Ziele im Iran führen zu wollen, sollten die Amerikaner angegriffen werden. Ihm zufolge entsprechen 52 Ziele der Zahl jener amerikanischen Geiseln, die durch den Iran 1979 bis 1981 bei der diplomatischen Krise während der islamischen Revolution genommen worden waren. Trump präzisierte zudem, dass dies Ziele von einer „hohen Ebene und sehr bedeutsam für den Iran und die iranische Kultur“ sein würden, die einem „schnellen und starken Schlag ausgesetzt werden“.

    Am 29. Dezember war es in der Region nach einem US-Luftschlag auf Objekte der „Hisbollah“-Bewegung in der irakischen Stadt Al-Kaim zu einer Eskalation der Spannung gekommen. Am 31. Dezember hatten Mitglieder der irakischen schiitischen Volksmiliz, die vom Iran unterstützt wird, die US-Botschaft in Bagdad angegriffen. Am 2. Januar wurde bei einem gezielten US-Luftschlag der iranische General Qassem Soleimani getötet.

    Der iranische Präsident Hassan Rohani versprach eine Antwort auf die Handlungen der amerikanischen Seite. Russlands Außenminister Sergej Lawrow meinte, dass die Tötung von Soleimani schwere Folgen für die regionale Stabilität nach sich ziehen könne. Trump bezeichnete seinerseits Soleimani als „Terroristen Nr. 1“ in der Welt. Nach seinen Worten soll er „unvermeidliche Angriffe auf  Amerikaner geplant“ haben.

    ek/mt

     

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    Antwort, Folgen, Hassan Rohani, Donald Trump, Qassem Soleimani