05:57 24 Januar 2020
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    Der iranische Top-General, Qassem Soleimani, stellte laut dem britischen Premierminister, Boris Johnson, eine Bedrohung für alle britischen Interessen dar, berichtet „The Sky News“ am Sonntag.

    Johnson zufolge hatte Soleimani eine führende Rolle bei Aktionen gespielt, die zum Tod tausender unschuldiger Zivilisten und des westlichen Personals geführt hätten. Daher werde sein Land seinen Tod nicht beklagen.

    „General Qassem Soleimani stellte eine Bedrohung für alle unsere Interessen dar und war verantwortlich für ein störendes, destabilisierendes Verhaltensmuster in der Region“, zitiert das Blatt seine Worte.

    Der Premierminister warnte, dass „alle Forderungen nach Vergeltungsmaßnahmen oder Repressalien einfach zu mehr Gewalt in der Region führen würden“ – und dass das Vereinigte Königreich „in engem Kontakt mit allen Seiten stehe, um die Deeskalation zu fördern“.

    Johnson bestätigte auch, dass London Schritte unternommen habe, um die Sicherheit des britischen Personals und der Interessen in der Region zu erhöhen.

    Zuvor wurde berichtet, dass ein mit Tomahawk-Marschflugkörpern bewaffnetes Atom-U-Boot der Astute-Klasse der britischen Royal Navy bereitstehe, den Iran anzugreifen, sollten sich die Spannungen im Nahen Osten zu realen Kampfhandlungen entwickeln. Man wolle jedoch nicht den Erstangriff ausführen, sondern nur als Reaktion.

    Iranischer General in Bagdad getötet

    In der Nacht zu Freitag wurde der iranische Top-General Qassem Soleimani bei einer Militäraktion der USA in der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte, der Angriff sei auf Anordnung von Präsident Donald Trump erfolgt.

    Nach dem Vorgehen des US-Militärs in Bagdad drohten Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Chamenei, und der Präsident Hassan Rohani schwere Rache an.

     

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    Tags:
    Rolle, Qassem Soleimani, nationale Interessen, Bedrohung, Großbritannien