08:50 14 August 2020
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    Den USA und dem verbündeten Israel steht nach den Worten von Soleimanis Tochter ein „schwarzer Tag” bevor. Mit harschen Worten trat Seinab Soleimani am Montag bei den Trauerfeierlichkeiten in Teheran auf.

    An der Trauerzeremonie für den bei einem gezielten US-Raketenangriff in Bagdad getöteten iranischen General Qassem Soleimani haben Hunderttausende Iraner teilgenommen. Am frühen Montagmorgen gab es zunächst ein sogenanntes Leichengebet in der Universität Teheran, dem Tausende beiwohnten. Die Zeremonie wurde von fast allen Fernsehsendern des Landes live übertragen.

    Danach wurde Soleimanis Leiche zum Asadi-Platz im Westen Teherans transportiert. Entlang der fast drei Kilometer langen Strecke hatten sich Hunderttausende Menschen versammelt, um Abschied von dem getöteten Kommandeur der iranischen Al-Quds-Einheit zu nehmen.

    „Verrückter Trump, denke nicht, dass mit dem Märtyrertod meines Vaters alles vorbei ist“, sagte Seinab Soleimani vor einer großen Menge von Trauernden.

     

    Die Regierung hat den Montag in Teheran zum örtlichen Feiertag erklärt, damit dort alle Menschen an der Zeremonie teilnehmen können. Mehrere Straßen in der Stadtmitte wurden für Autos gesperrt, Schulen und Hochschulen blieben geschlossen.

    Von Teheran aus wird der Leichnam dann in die schiitische Hochburg Ghom gebracht, wo eine Zeremonie vor einem Mausoleum stattfinden soll. Die Beisetzung Soleimanis findet voraussichtlich am Dienstag in seinem Geburtsort Kerman im Südostiran statt. Auch in Kerman hat die Regierung den Dienstag zum örtlichen Feiertag erklärt.

    Schon am Sonntag hatten nach örtlichen Medienangaben Hunderttausende Iraner an zwei Trauerzügen für Soleimani in Ahwas im Südwestiran und in der Heiligen Stadt Maschad im Nordostiran teilgenommen. Luftbilder aus beiden Städten zeigten gewaltige Menschenmassen und kilometerlange Schlangen. Besonders vor und im Mausoleum des achten schiitischen Imams Resa in Maschad soll der Andrang so groß gewesen sein, dass der Transport der Leiche in die Hauptstadt für die Organisatoren nicht mehr möglich war. Daher musste eine für Sonntagabend geplante dritte Trauerzeremonie in der Imam-Chomeini-Moschee in Teheran abgesagt werden, an der die gesamte iranische Führung teilnehmen sollte.

    Die Regierung hat den Montag in Teheran zum örtlichen Feiertag erklärt, damit dort alle Menschen an der Zeremonie teilnehmen können. Mehrere Straßen in der Stadtmitte wurden für Autos gesperrt, Schulen und Hochschulen blieben geschlossen.

    Von Teheran aus wird der Leichnam dann in die schiitische Hochburg Ghom gebracht, wo eine Zeremonie vor einem Mausoleum stattfinden soll. Die Beisetzung Soleimanis findet voraussichtlich am Dienstag in seinem Geburtsort Kerman im Südostiran statt. Auch in Kerman hat die Regierung den Dienstag zum örtlichen Feiertag erklärt.

    Schon am Sonntag hatten nach örtlichen Medienangaben Hunderttausende Iraner an zwei Trauerzügen für Soleimani in Ahwas im Südwestiran und in der Heiligen Stadt Maschad im Nordostiran teilgenommen. Luftbilder aus beiden Städten zeigten gewaltige Menschenmassen und kilometerlange Schlangen. Besonders vor und im Mausoleum des achten schiitischen Imams Resa in Maschad soll der Andrang so groß gewesen sein, dass der Transport der Leiche in die Hauptstadt für die Organisatoren nicht mehr möglich war. Daher musste eine für Sonntagabend geplante dritte Trauerzeremonie in der Imam-Chomeini-Moschee in Teheran abgesagt werden, an der die gesamte iranische Führung teilnehmen sollte.

    ls/dpa/sb

     

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    Tags:
    Trauerfeierlichkeiten, Trauertag, Trauer, Irak, Iran, USA