01:21 20 Januar 2020
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    Die USA werden es laut dem Berater des Obersten Führers des Irans, Ali Akbar Velayati, bereuen, wenn sie ihre Truppen nicht aus dem Nahen Osten abziehen sollten.

    „Mit Soleimanis Tötung haben die USA eine große Dummheit begangen, und nun wird Washington mit einem ‚zweiten Vietnam‘ konfrontiert sein“, zitiert ihn der TV-Sender „Al-Alam“.

    In seiner Rede bei der Zeremonie zur Abschiednahme von Qassem Soleimani betonte der Politiker, dass der ermordete General ein „Schlüsselelement“ der iranisch-russischen Allianz gewesen sei.

    Mord an Soleimani

    Ende vorigen Jahres hatten die USA einen Schlag gegen Objekte der schiitischen Gruppierung „Kataib Hisbollah“ im Irak und Syrien geführt, wonach Schiiten die US-Botschaft in Bagdad erstürmt haben.

    In der Nacht vom Donnerstag zum Freitag hatte das Pentagon eine Operation im Raum des internationalen Flughafens von Bagdad geführt, infolge derer der Kommandeur der Al-Quds-Spezialeinheit, General Qassem Soleimani, sowie der Vizechef der irakischen schiitischen Volksmiliz, Abu Mahdi al-Muhandis, getötet wurden. Washington betonte, dass die Ermordeten angeblich an der Vorbereitung von Angriffen in Bagdad beteiligt gewesen wären.

    Das irakische Außenministerium bezeichnete die US-Operation als einen Verstoß gegen die Souveränität des Landes, und die Behörden des Landes begannen mit der Vorbereitung eines Mechanismus zum Abzug der ausländischen Truppen.

    ek/mt/sna

     

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    Tags:
    Truppenabzug, Qassem Soleimani, Vietnam, USA, Iran