03:54 24 Februar 2020
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    Das Ende der „bösartigen Präsenz“ der USA in Westasien hat laut dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif bereits begonnen.

    Der Hintergrund dieser Aussage war die Abschiedszeremonie für den ermordeten iranischen General und Kommandeur der Al-Quds-Truppen, Qassem Soleimani, am Montag.

    „Haben Sie jemals ein solches Meer der Menschlichkeit in Ihrem Leben gesehen, Donald Trump? Möchten Sie immer noch den Clowns zuhören, die Sie in unserer Region beraten? Und stellen Sie sich immer noch vor, Sie könnten den Willen dieser großen Nation und ihrer Menschen brechen? Das Ende der bösartigen Präsenz der USA in Westasien hat begonnen“, postete der Außenminister am Montag auf Twitter.

    Zu seinem Tweet fügte Sarif ein Foto von einer Million Menschen bei, die an dieser Abschiednahme vom General Soleimani teilgenommen haben.

    Ermordung von Soleimani

    In der Nacht vom Donnerstag zum Freitag hatte das Pentagon eine Operation im Raum des internationalen Flughafens von Bagdad geführt, infolge derer der Kommandeur der Al-Quds-Spezialeinheit, General Qassem Soleimani, getötet wurde. Daraufhin hatte die Führung in Teheran Rache für den Tod von Soleimani geschworen. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran in der Nacht auf Sonntag seinerseits „schnelle und starke“ Militärschläge gegen 52 Objekte, darunter auch Kulturstätten, in dem Nahost-Land angedroht, falls Amerikaner oder amerikanische Einrichtungen von der iranischen Armee angegriffen werden sollten.

    Am Samstag fand im Irak die Abschiednahme vom getöteten General statt. Nach den Worten des Vorsitzenden des irakischen Parlaments, Mohammed al-Halbousi, ist das Geschehene ein grober Verstoß gegen die Souveränität des Iraks und gegen internationale Vereinbarungen.

    aa/mt

     

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    Präsenz, Mohammad Javad Zarif, Qassem Soleimani, Donald Trump, USA, Iran