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    Knapp zwei Monate nach dem Machtwechsel in Bolivien hat US-Präsident Donald Trump das zuvor verhängte Verbot amerikanischer Hilfen für das südamerikanische Land wieder aufgehoben.

    „Hiermit erkläre ich, dass die US-Hilfe für Bolivien im Finanzjahr 2020 lebenswichtig für die nationalen Interessen der Vereinigten Staaten ist“, so Trump in einer Erklärung, die vom Weißen Haus veröffentlicht wurde.

    Der bolivianische Präsident, Evo Morales, war im November unter dem Druck der Opposition zurückgetreten und ins Ausland ausgereist, nachdem ihm Betrug bei der jüngsten Präsidentenwahl vorgeworfen worden war.

    Die Opposition erkennt das Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom 20. Oktober nicht an, die Morales nach Angaben der Wahlbehörde knapp gewonnen hatte. Nach dem Rücktritt des Präsidenten und der gesamten Regierung erklärte sich die Vizepräsidentin des bolivianischen Senats und Oppositionspolitikerin Jeanine Añez zur Übergangspräsidentin des Landes.

    Dies löste abermals Proteste aus. Die Anhänger von Morales wollen die Machtübernahme durch Añez nicht anerkennen. US-Präsident Donald Trump sagte Añez Unterstützung zu.

    leo/ae

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    Jeanine Anez, Evo Morales, Weißes Haus, Hilfe, Donald Trump, Bolivien, USA