22:07 21 Januar 2020
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    Die Drohung des US-Präsidenten Donald Trump, iranische Kulturstätten anzugreifen, hat für Empörung im In- und Ausland gesorgt. Jetzt stellt das Pentagon klar: Einen solchen Angriff wird es nicht geben.

    Das Pentagon hat sich von der Drohung des amerikanischen Präsidenten, Donald Trump, distanziert, im Falle iranischer Angriffe auf amerikanische Ziele auch bedeutende Kulturstätten im Iran zu attackieren.

    „Wir werden die Gesetze des bewaffneten Konflikts einhalten“, sagte US-Verteidigungsminister Mark Esper dem TV-Sender CNN am Montag.

    Auf die Frage, ob dies Angriffe auf Ziele mit kultureller Bedeutung ausschließe, sagte er weiter: „Das sind die Gesetze des bewaffneten Konflikts.“

    Trump hatte am Samstag mit Angriffen auf Dutzende iranische Ziele gedroht, darunter auch kulturell bedeutende Orte. In seinem Tweet hatte der US-Präsident von Militärschlägen gegen 52 potentielle Objekte im Iran gesprochen, sollte Teheran Vergeltung üben.  Trump reagierte damit auf die Drohungen aus Teheran wegen der Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimani bei einem amerikanischen Angriff im Irak.

    Ermordung von General Soleimani

    Bei einer militärischen Operation des Pentagons in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag im Raum des internationalen Flughafens von Bagdad war der Kommandeur der Al-Quds-Spezialeinheit, General Qassem Soleimani, ermordet worden. Daraufhin hatte die Führung in Teheran Rache für den Tod von Soleimani geschworen.

    Am Samstag fand im Irak die Abschiednahme von dem toten General statt. Der irakische Parlamentschef, Mohammed al-Halbousi, bezeichnete das Geschehene als groben Verstoß gegen die Souveränität des Iraks und gegen internationale Vereinbarungen.

    sm/gs

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    Donald Trump, Angriff, Iran, Pentagon