09:40 18 Januar 2020
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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Dienstag bei seiner überraschenden Reise nach Damaskus eine der größten und ältesten Moscheen der syrischen Hauptstadt besucht. Zusammen mit seinem syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad besichtigte Putin die Umayyaden-Moschee und übergab als Geschenk einen Koran aus dem 17. Jahrhundert.

    Unter anderem wurde Putin auch der Kopf von Johannes dem Täufer gezeigt – dieses Heiligtum wird sowohl von Christen als auch von Muslimen verehrt.

    Als nächstes besuchte Putin die orthodoxe Kirche der Heiligen Jungfrau Maria, wo er sich mit dem Patriarchen von Antiochien, Johannes X., traf. In dem Gespräch mit Putin betonte der Patriarch, in Syrien würden unterschiedliche Konfessionen – sowohl Christen als auch Muslime – friedlich zusammenleben und absolut gleiche Rechte genießen.“

    Der russische Staatschef schenkte der Kirche eine Ikone. 

    ​Hätte Russland Syrien nicht geholfen, würde sich jetzt wohl an dieser Stelle der Anführer der Terrororganisation Islamischer Staat* Abu Bakr al-Baghdadi oder irgendein anderer Terror-Chef befinden, betonte Johannes X. laut Kremlsprecher Dmitri Peskow weiter.

    *Islamischer Staat (auch IS) - Terrorvereinigung, in Russland und Deutschland verboten

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    Tags:
    Koran, Bashar al-Assad, Wladimir Putin, Damaskus