00:49 11 August 2020
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    Die frühere argentinische Regierung hatte Elisa Trotta Gamus, die Gesandte des selbsternannten venezolanischen Präsidenten Juan Guaidó, noch akzeptiert. Nun verweigert ihr die neue argentinische Regierung einem Bericht der Zeitung „Clarin“ zufolge die Anerkennung.

    Die neue argentinische Regierung um den Präsidenten Alberto Fernandez hat Elisa Trotta Gamus, der Gesandten des selbsternannten venezolanischen Präsidenten Juan Guaidó, nach Angaben der Zeitung „Clarin“ die Anerkennung als Botschafterin Venezuelas entzogen.

    „Ich teile Ihnen hiermit mit, dass Ihre Sondermission in der Republik Argentinien und Ihre Funktion beendet sind“, zitiert das Blatt aus einem Schreiben, das ein Vertreter des argentinischen Außenministeriums an Elisa Trotta Gamus geschickt hat.

    Alberto Fernandez ist seit dem 10. Dezember Präsident Argentiniens. Die frühere Regierung um den Präsidenten Mauricio Macri hatte Elisa Trotta Gamus als Gesandte Venezuelas anerkannt.

    Der venezolanische Oppositionsführer, Juan Guaidó, hatte sich im Januar zum Interimspräsidenten erklärt, nachdem Massenproteste gegen Staatschef Nicolás Maduro das Land erschüttert hatten. Die USA und europäische Länder erkannten Guaidó als neuen Staatschef an. Mehrere weitere Staaten, darunter auch Russland und China, stehen weiter zu Präsident Maduro.

    Am Sonntag eskalierte der Machtkampf in Caracas, als die venezolanische Regierung Guaidós Rivalen Luis Parra zum neuen Parlamentspräsidenten erklärte. Die Opposition akzeptierte das nicht.

    leo/ae

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    Tags:
    Anerkennung, Botschafterin, Argentinien, Venezuela, Juan Guaidó