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    Massive Eskalation in Nahost nach Mord an Soleimani – Alle Entwicklungen (68)
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    Pentagon-Chef Mark Esper hat verraten, welcher Schaden auf den Militärbasen im Irak, wo US-Soldaten stationiert sind, durch den iranischen Raketenangriff entstanden ist.

    Laut Esper trafen elf Raketen den Luftwaffenstützpunkt Ayn al-Asad. Eine weitere Rakete sei in der Militärbasis in Erbil eingeschlagen.

    Dabei seien ein Hubschrauber, Zelte und Parkplätze beschädigt worden.

    Trotzdem seien die US-Soldaten im Land nach wie vor einsatzbereit, wie der Minister betonte.

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bei seiner Sonderrede im Weißen Haus mitgeteilt, dass weder Amerikaner noch Iraker bei dem iranischen Raketenangriff auf vom US-Militär genutzte irakische Stützpunkte in der Nacht auf Mittwoch verletzt worden seien.

    Teheran griff US-Kräfte seit Herbstbeginn 15 Mal an – US-Außenministerium

    Am Mittwoch hatte das US-Außenministerium eine Pressemitteilung verbreitet, der zufolge Teheran die US-Truppen im Irak in den zurückliegenden Monaten bereits mehrmals angegriffen haben soll:

    „Bevor der Iran gestern Abend irakische Objekte angriff, hatte es seit September 2019 bereits 14 Attacken auf US-Kräfte von Seiten des Iran oder der von Iran unterstützten Miliz gegeben“, heißt es in der Mitteilung.

    Vergeltungsaktion für Soleimanis Ermordung

    Nach der Ermordung des Chefs der iranischen Spezialeinheit al-Quds, General Qassem Soleimani, durch einen US-Luftschlag hatte der Korps der iranischen Revolutionsgarden den Beginn einer „Vergeltungsoperation“ angekündigt. Boden-Boden-Raketen wurden in der Nacht zu Mittwoch von iranischem Territorium aus auf den Stützpunkt Ayn al-Asad in der westirakischen Provinz Anbar sowie eine Militärbasis in der Provinz Erbil im Norden des Landes abgefeuert, wo US-Militärkontingente stationiert sind.

    asch/ae

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    Schaden, Raketenangriff, Raketenangriff, Irak, Iran, USA, Mark Esper