09:30 26 Januar 2020
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    Das US-Außenministerium hat einem möglichen Verkauf von zwölf neuesten Jagdflugzeugen des Typs F-35B mit Waffen und Ausrüstung an Singapur zugestimmt. Dies teilte die Defense Security Cooperation Agency (DSCA) mit, die Teil des Pentagons ist. Der potenzielle Deal hat ein Volumen von 2,75 Milliarden Dollar.

    Bei der F-35B aus der Produktion von Lockheed Martin handelt es sich um ein Kurzstartflugzeug mit Senkrechtlandekapazität, das für die US-Marines entwickelt wurde und auf Flugzeugträgern stationierbar ist.

    Der mögliche Deal würde die aktuelle Außenpolitik und die nationale Sicherheit der USA stützen, so die DSCA. Singapur sei ein strategischer Freund und wichtiger Partner im Bereich der Sicherheit sowie für politische Stabilität und wirtschaftlichen Fortschritt in Asien-Pazifik wichtig. Der mögliche F-35B-Verkauf werde das militärische Gleichgewicht in der Region nicht stören, versicherte die DSCA.

    Der Auslieferungstermin steht noch nicht fest, weil es zwischen den beiden Staaten noch keinen Vertrag dazu gibt.

    Interesse aus Griechenland

    In dieser Woche hatte der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis das Interesse seines Landes am Kauf von F-35 bekundet. Athen wolle eine Staffel mit den amerikanischen Kampfjets der fünften Generation ausstatten und entsprechende Verhandlungen mit Washington beginnen, sagte Mitsotakis nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump.

    Zuvor hatten die USA die Auslieferung von F-35-Kampfjets an die Türkei gestoppt, weil Ankara als erstes Nato-Mitglied russische Luftabwehranlagen S-400 erworben hat. Washington setzt Ankara unter Druck, um es zum Verzicht auf die russischen Systeme zu zwingen. Die türkische Regierung droht ihrerseits mit der Schließung der Militärstützpunkte Incirlik und Kürecik für das US-Militär als Antwort auf mögliche US-Sanktionen.

    leo/sb

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