20:56 24 Januar 2020
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    Die Vereinten Nationen haben sieben Ländern, die ihre Jahresbeiträge nicht bezahlt hatten, in der 74. Uno-Vollversammlung das Stimmrecht entzogen. Dies meldet die Agentur Anadolu.

    Laut Artikel 19 der UN-Charta wurden die Schuldnerstaaten – der Libanon, Venezuela, die Zentralafrikanische Republik, Gambia, Lesotho, Tonga und Jemen – vorübergehend mit Einschränkungen belegt, weil ihre Schulden das Doppelte des jeweiligen Jahresbeitrags übersteigen.

    Im vorigen Jahr hatten 146 der insgesamt 193 Mitgliedsstaaten der Uno ihre Jahresbeiträge eingezahlt. Laut Anadolu belaufen sich die Schulden der USA gegenüber der Uno auf 491 Millionen US-Dollar.

    Die USA, deren Jahresbeitrag mit 2,6 Milliarden Dollar 22 Prozent des Uno-Haushalts ausmacht, gelten als der Hauptgeldgeber für die Organisation.

    ls/mt 

     

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    Tags:
    Agentur Anadolu, Uno-Vollversammlung, Jemen, Lesotho, Gambia, Zentralafrikanische Republik, Venezuela, Libanon, USA