10:43 02 Dezember 2020
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    Washington ist laut dem Pentagon-Chef Mark Esper bereit, mit dem Iran ohne Vorbedingungen zu verhandeln, berichtet der US-Sender „CNN News“ am Sonntag.

    „Wir sind bereit, uns an einen Tisch zu setzen und bedingungslos über einen neuen Weg zu diskutieren, über eine Reihe von Schritten, mit denen der Iran zu einem normaleren Land wird“, sagte Esper in einem Interview mit „Face The Nation“.

    Esper zufolge bedauert das Weiße Haus nicht die Tötung von Top-General Qassem Soleimani, da die Vereinigten Staaten jetzt in „größerer Sicherheit“ seien. Er hätte zudem das Blut von Hunderten von amerikanischen Toten an den Händen gehabt. Diese Operation soll geholfen haben, „die Eindämmung des Irans wiederherzustellen, ohne dass die USA Verluste erleiden mussten“.

    Er habe auch erneut die Version der amerikanischen Behörden dazu wiederholt, dass Soleimani an der Vorbereitung von Provokationen gegen eine Reihe von US-Botschaften beteiligt gewesen sei, die zu Opfern und Geiselnahmen hätten führen können.

    Konkrete Beweise für diese Behauptungen wurden allerdings nach wie vor nicht geliefert.

    Angriff auf Soleimani und Eskalation in Nahost

    Zuletzt war die Lage in der Region von massiver Eskalation gekennzeichnet. Die USA hatten auf Trumps Anordnung in einem Raketenangriff den iranischen General und Kommandeur der Al-Quds-Brigaden, Qassem Soleimani, getötet.

    Der Iran drohte daraufhin mit massiver Vergeltung und griff in der Nacht zu Mittwoch mit Boden-Boden-Raketen den Stützpunkt Ayn al-Asad in der westirakischen Provinz Anbar sowie eine Militärbasis in der Provinz Erbil im Norden des Landes an, wo US-Militärkontingente stationiert sind.

    Der Angriff soll allerdings bewusst ausgewogen gewesen sein, sodass keine US-Soldaten dabei zu Schaden kamen.

    Danach ergriffen sowohl die iranische als auch die amerikanische Seite vorsichtige Schritte zur Deeskalation.

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    Tags:
    Verluste, Qassem Soleimani, Bereitschaft, Verhandlungen, Iran, USA