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    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Montag den SPD-Vorschlag für eine Windrad-Prämie unterstützt. Man sollte die am Infrastrukturausbau beteiligten Menschen dafür entschädigen oder belohnen, dass sie die „Gesamtlast für die Bevölkerung ganz Deutschlands“ tragen, erklärte Merkel am Montag in Stralsund.

    Zwischen den Bürgern in der Stadt mit größeren Bedürfnissen etwa nach Ökostrom und den Menschen auf dem Land, die mit der dafür nötigen Infrastruktur leben müssten, bestehe eine wachsende Kluft. Merkel befürworte deswegen „sehr“ einen Vorschlag von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), wonach die Menschen, die an der Erzeugung erneuerbarer Energie in ihrer unmittelbarer Umgebung teilhaben, „auch an den Gewinnen beteiligt seien”.

    Der vorgesehene Übergang zu erneuerbaren Energien bei der Stromversorgung wird durch den vielerorts starken Widerstand gegen den Bau von Windanlagen und Stromtrassen beeinträchtigt.

    In der SPD hatten früher neben Manuela Schwesig auch andere Politiker wie Parteivorsitzende Saskia Esken eine Beteiligung an Gewinnen für die Anlieger von Windanlagen vorgeschlagen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger war dafür aufgetreten, dass Bürger etwa über Genossenschaftsmodelle an Windanlagen beteiligt werden.

    jeg/mt/rtr

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    Tags:
    Entschädigung, Bürger, Energiewende, Strom, Angela Merkel