06:40 19 Januar 2020
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    Der Nahe Osten wird laut dem Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates (SNSC) des Irans, Ali Shamkhani, nur dann Stabilität und Frieden erreichen können, wenn die US-Truppen aus dieser Region abziehen werden, berichtet die lokale Agentur „Mehr News“ am Montag.

    Dafür müssten die Nationen der Region laut Shamkhani ihre Anstrengungen vereinen.

    „Die Region wird keine Stabilität, Frieden und Sicherheit erlangen, solange US-Terroristen in dieser Region anwesend sind. Zweifellos wird der Abzug der USA durch die Einheit der Nationen und Regierungen der Region erzielt werden“, zitiert die Agentur die Meinung des Sekretärs.

    Shamkhani zufolge wird auch die „Plünderung des syrischen Öls und der Ressourcen“ mit dem vollständigen Rückzug der USA aus der Region enden.

    Der Sekretär des SNSC habe diese Bemerkungen am Montag während des Treffens mit dem syrischen Premierminister Imad Khamis gemacht. Die syrische Delegation habe Teheran besucht, um die bilateralen Beziehungen und die neuesten regionalen und internationalen Entwicklungen zu erörtern und zugleich auch ihr Beileid zur Tötung des iranischen Top-Generals Qassem Soleimani auszusprechen.

    Zuvor hat Irans Parlament einem Gesetzentwurf einstimmig zugestimmt, der die US-Armee und das US-Verteidigungsministerium als Terrororganisationen einstuft. Das irakische Parlament seinerseits hat am 5. Januar für den Abzug der ausländischen Soldaten gestimmt. Am darauffolgenden Tag erklärte der Oberbefehlshaber der irakischen Streitkräfte, Abdel Kerim Half, dass die Vorbereitung auf den Truppenabzug bereits begonnen habe.

    Die Vereinigten Staaten könnten laut dem Nationalen Sicherheitsberaters Robert O'Brien in der Zukunft ihre Truppen aus dem Nahen Osten abziehen, aber dies werde zu ihren Bedingungen geschehen.

    aa/mt

     

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    Tags:
    Abzug, Nahost, Sicherheit, Öl, Syrien, USA, Iran