05:36 24 Januar 2020
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    US-Präsident Donald Trump hat den iranischen General Qassem Soleimani, der vom US-Militär gezielt mit einem Luftangriff ermordet wurde, mit derben Worten beschimpft.

    Bei einem Wahlkampfauftritt vor seinen Anhängern im Bundesstaat Wisconsin sagte Trump über den iranischen Militärstrategen, dass viele Menschen infolge der von Soleimani veranlassten Gewalttaten Gliedmaßen verloren haben.

    „Soleimani war der König der Straßenbomben. Ein großer Prozentsatz der Menschen hat derzeit keine Beine und Arme wegen dieses Hurensohns“, sagte Trump. „Er hätte vor 20 Jahren getötet werden sollen.“

    ​Soleimani wird im Iran von vielen Menschen als Märtyrer verehrt, die Trauerfeiern zu seinen Ehren zogen Millionen auf die Straßen der Islamischen Republik.

    Ermordung des iranischen Generals

    Das US-Militär hat den Kommandeur der iranischen Spezialeinheit al-Quds, Qassem Soleimani, Anfang Januar mit einem Drohnenangriff in der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet. Begründet wurde die Hinrichtung mit angeblich drohenden Attacken auf US-Bürger und Einrichtungen, die der General geplant haben soll. Beweise dafür wurden bislang aber keine präsentiert.

    Der Iran antwortete auf die Ermordung Soleimanis mit einem Angriff auf die US-Stützpunkte im Irak. Opfer gab es jedoch keine. Das irakische Parlament hat nach der Attacke auf Soleimani den Abzug ausländischer Truppen von seinem Territorium gefordert.

    Der Iran will nun die USA wegen der Ermordung des Generals Qassem Soleimani vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zur Verantwortung ziehen lassen.

    om/

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    Tags:
    Iran, Rechtfertigung, Tötung, Qassem Soleimani, Donald Trump