13:07 28 Februar 2020
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    Bei dem iranischen Raketenangriff auf die von US-Truppen genutzte Luftwaffenbasis Ain al-Asad im Irak vom 8. Januar sind entgegen ersten Angaben des Pentagon doch mehrere US-Soldaten verletzt worden. Das Online-Magazin „Defense One“ berichtete unter Verweis auf das US-Zentralkommando (CENTCOM) von elf Verletzen.

    Wie es weiter heißt, seien die Soldaten in dieser Woche wegen Anzeichen auf eine Gehirnerschütterung in Militärkrankenhäuser in Kuwait und in Landstuhl in Deutschland evakuiert worden.

    „Wenn diese Militärangehörigen wieder diensttauglich werden, kehren sie in den Irak zurück“, sagte der CENTCOM-Sprecher, Kapitän Bill Urban, in einer Pressemitteilung am Donnerstag.

    Zuvor hatten US-Präsident Donald Trump und das Pentagon erklärt, dass bei dem iranischen Angriff keine US-Soldaten verletzt worden seien.  

    Ermordung von General Soleimani

    Die USA hatten in der Nacht auf den 3. Januar bei einem Drohnenangriff in Bagdad den Kommandeur der Al-Quds-Eliteeinheit, General Qassem Soleimani, und den Vizechef der irakischen schiitischen Volksmiliz, Abu Mahdi al-Muhandis, samt mehreren Gefolgsleuten ermordet.

    Begründet wurde die Hinrichtung mit angeblich drohenden Attacken auf US-Bürger und Einrichtungen, die der General geplant haben soll. Beweise dafür wurden bislang aber nicht präsentiert.

    Reaktion aus Teheran

    Die Führung in Teheran hatte daraufhin Rache für den Tod von Soleimani geschworen und in der Nacht vom 7. auf den 8. Januar zwei irakische Militärstützpunkte, in denen auch US-Truppen stationiert sind, mit Raketen angegriffen.

    Dem US-Sender CNN zufolge war den auf dem Luftwaffenstützpunkt Ain al-Asad im Irak stationierten US-Truppen bekannt, dass ein Angriff vonseiten des Iran bevorsteht, sodass sie sich zweieinhalb Stunden vor dem Raketeneinschlag in Sicherheit bringen konnten.

    ns/ip

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    Tags:
    CNN, Qassem Soleimani, Donald Trump, Pentagon, CENTCOM, Verletzung, Soldaten, Irak, Iran, USA