09:29 22 Februar 2020
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    Berliner Libyen-Konferenz und Entwicklungen danach (30)
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    Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt am Sonntag am Kanzleramt in Berlin die Teilnehmer der Berliner Libyen-Konferenz, die dazu gedacht ist, eine dauerhafte politische Lösung für das zerstrittene Land auszuarbeiten.

    An der Friedenskonferenz nehmen außer der Bundeskanzlerin Russlands Außenminister Sergej Lawrow und Präsident Wladimir Putin, US-Außenminister Mike Pompeo, der französische Staatschef Emmanuel Macron, die Präsidenten der Türkei und des Kongo, Recep Tayyip Erdoğan und Denis Sassou-Nguesso, sowie die beiden Gegenspieler des Libyschen Bürgerkrieges, der Chef der von der UN anerkannten Einheitsregierung Libyens, Fayiz as-Sarradsch, und der militärische Befehlshaber der Libysch-nationalen Armee, Chalifa Haftar, teil.

    Verfolgen Sie alle Updates zu der Konferenz im Sputnik-Ticker.

    Neue Meldungen
    • 21:16

      Liebe Sputnik-Leser, vielen Dank für die Aufmerksamkeit, wir beenden nun den Live-Ticker und wünschen Ihnen noch einen schönen Sonntagabend!

    • 20:40

      Lawrow lobt Konferenz als „nützlich“ trotz unterschiedlicher Ansätze

      „Wir halten die Konferenz für grundsätzlich nützlich. Klar ist, dass die Libyer letztendlich selbst entscheiden werden”, sagte der russische Außenminister nach den Gesprächen am Sonntag. Einen stabilen und ernsthaften Dialog zwischen den Konfliktparteien gebe es bislang nicht. Die Unterschiede in den Ansätzen seien dafür zu groß, so Lawrow.

    • 20:23

      Italien will Führungsrolle bei Überwachung der Waffenruhe

      Italien hat die Bereitschaft signalisiert, die führende Rolle im Gremium zur Überwachung der vereinbarten Waffenruhe in Libyen zu übernehmen. Ministerpräsident Giuseppe Conte äußerte sich dazu vor Journalisten.

    • 20:13

      Gipfel in Berlin nur ein erster Schritt in einem längeren Prozess

      „Ich mache mir keine Illusionen, dass das natürlich noch eine schwierige Wegstrecke sein wird”, sagte Merkel über die heutigen Verhandlungen in Berlin. Auch nach Einschätzung von Bundesaußenminister Heiko Maas hat man sich mit dem Gipfel nur den Schlüssel zur Lösung des Konflikts besorgt.

    • 19:47

      Es gab kein direktes Treffen von al-Sarradsch und Haftar – Merkel

      Der Chef der libyschen Regierung in Tripolis Fajis al-Sarradsch hat auf der Libyen-Konferenz in Berlin laut Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht direkt mit dem Befehlshaber der Libyschen Nationalen Armee Chalifa Haftar gesprochen.

    • 19:32
      Angela Merkel und andere Teilnehmer der Pressekonferenz nach den Libyen-Verhandlungen in Berlin am 19.01.2020

      Pressekonferenz nach den Berliner Libyen-Verhandlungen: Hauptteilnehmer präsentieren Ergebnisse

      Eine abschließende Pressekonferenz findet am Sonntag, dem 19. Januar, im Anschluss an die libysche Friedenskonferenz im Bundeskanzleramt in Berlin statt.
      Mehr
    • 19:27
      Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Pressekonferenz nach den Libyen-Gesprächen in Berlin

      Einigung in Berlin steht: Waffenembargo und Schritte für Frieden in Libyen

      Die Teilnehmer des Berliner Libyen-Gipfels haben sich zur Einhaltung eines UN-Waffenembargos verpflichtet und ein Ende der militärischen Unterstützung für die Bürgerkriegsparteien zugesichert.
      Mehr
    • 18:47

      Erdogan und Pompeo verlassen Konferenz

      Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat laut Angaben aus Verhandlungskreisen das Kanzleramt verlassen. Es handle sich aber nicht um ein Krisenzeichen, heißt es. Nach Erdogan hat auch US-Außenminister Mike Pompeo die Konferenz verlassen. 

    • 18:33

      IS wieder auf dem Vormarsch in Libyen – al-Sarradsch

      Der Premierminister der libyschen Regierung in Tripolis, Fajes al-Sarradsch, sieht die Terrormiliz „Islamischer Staat” (IS; auch Daesh)* in seinem Land wieder auf dem Vormarsch. „Der IS ist jetzt wieder stärker geworden in Libyen”, sagte Sarradsch in einem Interview der „Welt” laut Vorabbericht. Ursache dafür sei die Offensive des Generals Chalifa Haftar. „Wir haben von Anfang an davor gewarnt. Darum ist es besonders wichtig, Haftars Aggression zu beenden, damit wir uns auf die Bekämpfung des IS konzentrieren können.“ Er lobte außerdem die Rolle von Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

      *Terrororganisation – in Russland und in Deutschland verboten

    • 18:04

      Text der Abschlusserklärung vereinbart – Medien

      Russische Medien berichten nun unter Berufung auf Quellen in diplomatischen Kreisen, dass der Text der Abschlusserklärung bereits vereinbart worden sei. Das Dokument umfasst demnach sechs Punkte: Waffenstillstand, Waffenembargo, politischer Prozess, Reform im Sicherheitssektor, Wirtschaftsreform sowie Einhaltung des humanitären Rechts und der Menschenrechte.

    • 17:53

      Johnson sieht sich und Putin in Verantwortung für Lösung internationaler Probleme, unter anderem in Libyen und in Syrien, im Irak und im Iran

    • 17:26

      Johnson und Macron besprechen Libyen-Krise und Atomabkommen mit dem Iran

      Der britische Premierminister Boris Johnson und der französische Präsident Emmanuel Macron haben über die Krise in Libyen gesprochen. Johnson betonte dabei laut einer offiziellen Mitteilung die Notwendigkeit, die Kämpfe zu beenden und Friedensgespräche zu unterstützen, um einen neuen Weg für das libysche Volk zu ebnen. Im Mittelpunkt des Gesprächs des britischen Premiers mit Frankreichs Präsidenten stand unter anderem das Atomabkommen mit dem Iran. Die beiden bekräftigten den Angaben zufolge, dass sie an dem Deal festhalten.

       

    • 16:51

      Staats- und Regierungschefs kurz vor Einigung auf Abschlusserklärung

    • 16:47

      Macron gegen ausländische Militärpräsenz

      Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verlangt das sofortige Ende der Präsenz ausländischer Militärs in Libyen. Das geht aus seinem Redetext für die heutige Konferenz hervor, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Die Vereinten Nationen sollten demnach einen Waffenstillstand in Libyen verhandeln, ohne den gegnerischen Parteien Bedingungen zu stellen. Der Vormarsch der Truppen von General Chalifa Haftar wird in dem Redetext ebenso wenig erwähnt wie die von ihm angeordnete Unterbrechung der Ölförderung.

    • 16:43

      Libyer sollten selbst über ihre Zukunft entscheiden – Pompeo

    • 16:37

      Pompeo spricht mit Maas

      US-Außenminister Mike Pompeo hat mit seinem deutschen Kollegen Heiko Maas über die Lage in Libyen gesprochen. Die beiden betonten dabei die Bedeutung der Souveränität des nordafrikanischen Landes.

    • 16:18

      Zweifel, dass al-Sarradsch und Haftar zusammenkommen

      Es steht laut dem russischen Vize-Außenminister Michail Bogdanow nicht fest, ob sich der libysche Premier Fajis al-Sarradsch mit General Chalifa Haftar im Rahmen der Berliner Konferenz treffen wird. „Ich habe Zweifel, dass sie miteinander sprechen werden, weil sie sich beispielsweise in Moskau geweigert haben, Gespräche zu führen, und deshalb haben wir dort eine Vermittlerrolle gespielt”, so der Diplomat. 

    • 16:09

      UN-Truppeneinsatz soll im Konsens beschlossen werden – Russlands Außenministerium

      Ein Einsatz von UN-Truppen in Libyen soll in einem Konsens beschlossen werden, wie der Vize-Außenminister Russlands Michail Bogdanow gegenüber Journalisten erklärte.

    • 15:35

      Waffenruhe in Libyen wird grundsätzlich eingehalten – Moskau

    • 15:24

      UN-Generalsekretär fordert Ende der Verstöße gegen Waffenembargo

      UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat einen Appell an alle Konfliktparteien in Libyen gerichtet. „Die anhaltenden groben Verstöße gegen das Embargo für Waffenlieferungen müssen gestoppt werden”, betonte er und warnte anschließend vor einem Bürgerkrieg in dem nordafrikanischen Land. „Wir sind mit der Gefahr einer Eskalation in der gesamten Region konfrontiert”, so Guterres. Es gebe keine militärische Lösung für Libyen. Es sei jetzt Zeit für sofortiges und entschlossenes Handeln, um einen umfassenden Bürgerkrieg zu verhindern.

    • 15:11
    • 14:52

      Johnson mahnt Waffenruhe an

      Der britische Premierminister Boris Johnson hat vor Beginn der Berliner Libyen-Konferenz eine Waffenruhe gefordert: „Die Situation in Libyen ist sehr besorgniserregend, und ich begrüße die Initiative von Kanzlerin Merkel bei diesem wichtigen Thema.” Der eskalierende Konflikt drohe, die ganze Region zu destabilisieren. Umso wichtiger sei eine Waffenruhe.

    • 14:49

      Franziskus wünscht Frieden

      Papst Franziskus erklärte bei seinem Angelus-Gebet im Vatikan, er hoffe, dass „dieser so wichtige Gipfel der Beginn eines Weges hin zu einem Ende der Gewalt, einer zu Frieden führenden Verhandlungslösung und der so sehr gewünschten Stabilisierung des Landes sein kann“.

    • 14:44

      Borrell will mehr EU-Engagement in Libyen-Politik

      EU-Außenbeauftragter Josep Borrell hat eine stärkere Einheit und mehr Engagement der Europäer in der Libyen-Politik gefordert. Wenn die Libyen-Konferenz in Berlin erfolgreich eine Waffenruhe beschließen sollte, „müssen sich die Europäer viel stärker engagieren als in der Vergangenheit”, sagte er am Sonntag. 

    • 14:40

      Stammesangehörige in Südlibyen verkünden Schließung zweier Ölfelder

      Vertreter der Stammesangehörigen in Südlibyen haben die Schließung der Ölfelder El Sharara und El Feel angekündigt, um ihre wirtschaftlichen Forderungen durchzusetzen. Die Angaben müssen noch bestätigt werden.

    • 14:36

      Haftar zur Einstellung der Kämpfe aufgefordert

      Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den LNA-Befehlshaber Chalifa Haftar aufgefordert, die Kämpfe einzustellen. „Damit die anderen Stufen des politischen Prozesses beginnen können, muss Haftar sein aggressives Verhalten beenden“, sagte Erdogan vor einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin.

    • 14:21

      „Sehr gute Schritte“ unternommen

      Moskau und Ankara haben laut dem Kremlchef Wladimir Putin „sehr gute Schritte“ unternommen, um die Kriegsparteien in Libyen zu einer Waffenruhe zu bewegen. 

    • 14:16

      Putin setzt auf eine Lösung des Libyen-Konflikts

      Der russische Präsident Wladimir Putin setzt auf eine Lösung im Libyen-Konflikt und hofft, dass Moskaus Friedensbemühungen erste Ergebnisse bringen würden. 

    • 14:06

      Johnson macht externe Akteure für Konflikt-Lösung verantwortlich

      Eine Beilegung des anhaltenden Libyen-Konflikts hängt laut dem britischen Premier Boris Johnson von dem Verhalten externer Akteuere, unter anderem Russlands, ab. Russland hat bisher stets bestritten, eine bestimmte Konfliktpartei zu unterstützen.

    • 14:00

      Merkel und Maas treffen al-Sarradsch und Haftar

      Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Heiko Maas haben sich vor Beginn der Konferenz mit dem libyschen Premierminister Fajes al-Sarradsch und mit dem Befehlshaber der Libyschen Nationalarmee (LNA) Chalifa Haftar zu Gesprächen getroffen.

    • 13:52

      Vier technische Gruppen sollen eingerichtet werden

      Der Entwurf für die Abschlusserklärung sieht unter anderem die Einrichtung von vier technischen Gruppen vor, die die Umsetzung von Beschlüssen der Konferenz überprüfen sollen. Das teilte eine Quelle aus Verhandlungskreisen der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.

    • 13:46

      Putin: Umfangreiche Militäraktionen in Libyen beendet

      Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte im Vorfeld der Konferenz in Berlin, dass alle Konfliktparteien in Libyen den Aufruf Russlands und der Türkei zu einem Waffenstillstand befolgt hätten. Umfangreiche Militäraktionen im Land würden nicht weiter geführt.

    • 13:38

      US-Außenminister fordert Waffenstillstand

    • 13:14

      Pompeo führt bilaterale Gespräche

      US-Außenminister Mike Pompeo führt vor der Libyen-Konferenz eine Reihe bilateraler Gespräche. Am Vormittag traf er sich unter anderem mit dem ägyptischen Präsidenten, dem Kronprinzen von Abu Dhabi, Abdullah bin Zayed. 

    • 13:08

      Premier libyscher Einheitsregierung fordert UN-geführte Schutztruppe für sein Land

      Premier der libyschen Einheitsregierung, Fayis al-Sarradsch

      Premier libyscher Einheitsregierung fordert UN-geführte Schutztruppe für sein Land

      Kurz vor dem Beginn der Libyen-Konferenz in Berlin hat der Premier der in Tripolis ansässigen libyschen Einheitsregierung, Fajis al-Sarradsch, im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ die Völkergemeinschaft aufgerufen, Libyen zu Hilfe zu kommen und dafür eine Schutztruppe unter dem UN-Dach zu bilden.
      Mehr
    • 13:06

      Merkel empfängt Macron, der eigentlich an der Seite Haftars steht

      Kanzlerin Angela Merkel hat Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron im Kanzleramt vor dem offiziellen Beginn der Libyen-Konferenz empfangen. Frankreich galt zumindest früher als Unterstützer von Haftar.

    • 13:04

      Konferenz löst nicht alle Probleme – Seibert

      Die Libyen-Konferenz kann laut dem Regierungssprecher Steffen Seibert nicht alle Probleme in dem nordafrikanischen Land sofort lösen.

      „Sie kann bestensfalls der Anfang für etwas Besseres als der Krieg sein”, sagt Seibert auf Twitter.

      Militärisch sei der Konflikt in Libyen nicht zu gewinnen.

    • 13:03

      Berliner Libyen-Konferenz: Kurden wettern gegen Erdogan

      Kurdische Demonstranten in Berlin

      Berliner Libyen-Konferenz: Kurden wettern gegen Erdogan

      Im Vorfeld der Berliner Libyen-Konferenz demonstrieren am Sonntag Kurden gegen den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan, der zusammen mit anderen Staats- und Regierungschefs an den Verhandlungen teilnehmen wird. Sputnik überträgt live aus der Hauptstadt.
      Mehr
    • 13:02

      Libyen-Gipfel in Berlin: Kein Treffen zwischen Pompeo und Russlands Vertretern geplant

      US-Außenminister Mike Pompeo bei einer Pressekonferenz in Washington

      Libyen-Gipfel in Berlin: Kein Treffen zwischen Pompeo und Russlands Vertretern geplant

      US-Außenminister Mike Pompeo und die russische Delegation planen bei der Berliner Konferenz zur Situation in Libyen an diesem Sonntag kein Treffen. Das gaben die Behörden in Moskau und Washington bekannt.
      Mehr
    • 13:01

      Von der Leyen fordert einen Waffenstillstand

      EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert einen Waffenstillstand in Libyen.

      „Ganz Nordafrika ist von der schwierigen Situation in Libyen betroffen”, twittert sie.

    • 12:54

      Entwaffnung und Eingliederung der libyschen Milizen in staatliche Sicherheitskräfte?

      Die der Nachrichtenagentur Reuters angeblich vorliegende Abschlusserklärung der Libyen-Konferenz soll eine Entwaffnung oder Eingliederung der libyschen Milizen in staatliche Sicherheitskräfte vorsehen.

      „Wir fordern alle betroffenen Parteien auf, ihre Anstrengungen für ein Ende der Kämpfe zu verdoppeln, eine Deeskalation und einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen”, soll es in der Erklärung heißen.

      Zudem werde der Abzug von schweren Waffen, Flugzeugen und Artillerie verlangt.

    • 12:52

      Sputnik-Ticker zu der Libyen-Konferenz

      Die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit richtet sich am Sonntag auf Berlin, wo eine dauerhafte politische Lösung für das Land ausgehandelt werden soll.

      Die Verhandlungen dürften schwierig werden - zu festgefahren scheinen die Positionen der Konfliktparteien zu sein.

      Insbesondere Bundeskanzlerin Angela Merkel will daher als Vermittlerin agieren.

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    Live-Ticker zum Libyen-Gipfel in Berlin: Dauerhafte politische Lösung für das Land als Ziel
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    Berliner Libyen-Konferenz und Entwicklungen danach (30)
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