03:17 07 Juni 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    1329
    Abonnieren

    Russland hat laut seinem Präsidenten Wladimir Putin niemandem etwas zu beweisen - wichtig sei, die Geschichte über den Großen Vaterländischen Krieg zu erhalten. Dies erklärte Wladimir Putin in einem Interview mit dem Programm „Moskau. Kreml. Putin“ des TV-Senders „Rossija 1“.

    „Wir brauchen niemandem etwas zu beweisen, doch wir müssen ganz bestimmt etwas anderes tun: Wir müssen alles tun, damit diese Wahrheit nicht vergessen wird“, erwiderte Putin auf die Frage über die Versuche einer Reihe anderer Staaten, die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges umzuschreiben.

    Die russische Regierung hatte mehrmals betont, dass einige europäische Länder versuchen, die Geschichte umzuschreiben. Russlands Präsident erklärte Mitte Dezember, dass sie – insbesondere Polen – ein Komplott mit dem faschistischen Deutschland eingegangen seien, und dass Russland über Dokumente verfüge, wie sie diese Gespräche geführt hätten. Nach Ansicht russischer Politiker sei Europa nicht bereit, diesen Teil seiner Geschichte zuzugeben. Wie die Vorsitzende des Föderationsrates, Walentina Matwijenko, sagte, dürfe dies nicht ohne Acht bleiben

    Während seiner Ansprache an die Föderale Versammlung am 15. Januar hatte Putin erklärt, dass Russland verpflichtet sei, die Aufrechterhaltung der Wahrheit über den Großen Vaterländischen Krieg zu gewährleisten und den Versuchen Widerstand zu leisten, seine Geschichte zu fälschen.

    ek/mt/sna

    Zum Thema:

    Menschheit per Mikrochips kontrollieren? Bill Gates reagiert auf Vorwürfe
    WHO revidiert ihren Standpunkt zum Tragen von Masken in Corona-Krise
    „Nazi-Goebbels“ oder bester Freund der Juden? Wofür Deutschland Grenell aus US-Sicht danken müsste
    Tags:
    Wahrheit, Ansprache, Geschichte, Großer Vaterländischer Krieg, TV-Sender Rossija 1