20:02 20 Februar 2020
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    Das Weiße Haus plant, die Regeln für die Visa-Erteilung an schwangere Ausländerinnen zu verschärfen, die in den USA entbinden wollen, um ihren Kindern die US-amerikanische Staatsbürgerschaft zu sichern. Das berichtete das US-Portal Axios unter Berufung auf Vertreter der US-Präsidialverwaltung.

    Die Verleihung der Staatsangehörigkeit durch Geburt ist durch den 14. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika garantiert. US-Präsident Donald Trump findet diese Festlegung, so wörtlich „offenbar lächerlich“.

    „Diesbezügliche Änderungen sollen helfen, Fragen der nationalen Sicherheit und Risiken bei der Anwendung des Rechtes zu klären, die mit dem ‚Geburtstourismus‘ verbunden sind. So beispielsweise mit kriminellen Aktivitäten in dieser Industrie“, erfuhr Axios von einer Insider-Quelle aus dem Weißen Haus.

    Demnach sollen die Regeln für die Vergabe von Visa des Typs „B“ für einen kurzfristigen Aufenthalt für Touristik- und Geschäftsziele geändert werden. Mitarbeiter des US-Außenministeriums werden dann eine Visumsvergabe verweigern können, falls sie finden sollten, dass die jeweilige Antragstellerin die Einreise in die USA plant, um ihrem künftigen Kind die US-Bürgerschaft zu sichern. In der Trump-Administration ist man der Meinung, dass die Visa-Beamten qualifiziert genug seien, um eine derartige Absicht aufspüren zu können.

    Nach Einschätzung des Zentrums für Immigrationsforschung, das der Trump-Administration nahesteht, werden in den USA durchschnittlich 33.000 Kinder von Ausländern im Jahr geboren.

    ls/ape

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    Tags:
    Portal Axios, USA, Geburt, Visa