00:08 07 Juni 2020
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    US-Präsident Donald Trump und sein irakischer Amtskollege Barham Salih haben am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos über einen Teil-Abzug amerikanischer Soldaten aus dem Irak gesprochen. Dies teilte das irakische Präsidialamt am Mittwoch mit. Trump will aber wohl kaum nachgeben.

    „Wir haben nur eine sehr geringe Anzahl. Wir sind auf 5.000 gesunken. Wie sind also auf einen sehr niedrigen – historisch niedrigen Wert gesunken. Und wir werden sehen, was passiert“, zitiert die offizielle Webseite des Weißen Hauses Trump.

    Zur Einführung möglicher Sanktionen gegen den Irak, mit denen Trump früher gedroht hatte, sagte er auch nichts Konkretes: „Wir werden sehen, was passiert, weil wir alles nach unseren Bedingungen tun werden.“

    Das irakische Parlament forderte in einer Resolution den Abzug aller ausländischen Truppen aus dem Land. Damit solle die „irakische Souveränität“ geschützt werden. Dem war die gezielte Tötung des iranischen Top-Generals Kassem Soleimani am Flughafen von Bagdad durch die USA vorausgegangen.  Die USA haben etwa 5000 Soldaten im Irak im Kampf gegen den IS stationiert. Trump  drohte dem Irak für den Fall eines feindseligen Rauswurfs amerikanischer Soldaten aus dem Land mit Strafmaßnahmen „wie nie zuvor“.

    om/mt

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