08:02 01 Dezember 2020
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    Die Türkei hat den syrischen Truppen eine entschiedene Antwort versprochen, sollten sie die Sicherheit der türkischen Beobachtungspunkte in Idlib gefährden. Dies ist einer Mitteilung des türkischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.

    „Trotz des am 12. Januar verkündeten Waffenstillstandes tötet das Regime friedliche Bürger mit den Attacken von der Erde und aus der Luft weiterhin und zwingt sie, unter komplizierten Winterbedingungen Flüchtlinge zu werden. Im Fall einer Gefahr für die Sicherheit unserer Beobachtungs- und Kontrollpunkte, die im Rahmen der Vereinbarungen von Sotschi und Astana gelten, wird eine entschlossene und harte Antwort erteilt“, heißt es in der Mitteilung der Behörde.

    In Übereinstimmung mit der Vereinbarung, die im Mai 2017 bei Verhandlungen in Astana (aktuell Nur-Sultan) durch Vertreter Russlands, des Irans und der Türkei erzielt wurde, wurden vier Deeskalations-Zonen geschaffen. Das Territorium dreier davon ging 2018 unter die Kontrolle von Damaskus über. Die vierte Zone, die sich in Idlib und den benachbarten Provinzen Latakia, Hama und Aleppo befindet, steht nach wie vor außerhalb der Kontrolle der Regierung der Republik. Dabei bleibt der größte Teil der vierten Zone von Terroristen aus der „Dschabhat an-Nusra“* besetzt.

    *Terrorvereinigung, in Russland und Deutschland verboten

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Deeskalationszonen, Antwort, Vereinbarungen, syrische Armee, Türkei, Dschabhat an-Nusra