16:54 31 März 2020
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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben per Telefon die Situation in Syrien und Libyen erörtert. Dies meldet die Administration des türkischen Staatschefs am Dienstag.

    „Unser Präsident hat ein Telefongespräch mit Angela Merkel geführt. Während des Gesprächs haben die Seiten die Entwicklung der Situation in Syrien und Libyen erörtert“, heißt es in der Mitteilung.

    Syrien-Konflikt

    Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 war der Sieg über die Terrorvereinigung „IS“* in Syrien und im Irak verkündet worden. In einzelnen Gebieten dieser Länder werden Säuberungen gegen die Milizen weiterhin geführt. Aktuell rücken die politische Regelung, der Wiederaufbau Syriens und die Rückkehr der Flüchtlinge in den Vordergrund.

    Lage in Libyen

    Nach dem Sturz und der Ermordung des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi 2011 hörte Libyen faktisch auf, als ein einheitlicher Staat zu existieren. Aktuell besteht Doppelherrschaft im Lande. Im Osten sitzt das vom Volk gewählte Parlament, und im Westen, in der Hauptstadt Tripolis, herrscht die mit Unterstützung der Uno und der EU gebildete Nationale Einheitsregierung. Die Behörden des Ostteils des Landes agieren unabhängig von Tripolis und kooperieren mit der Libyschen Nationalarmee von Marschall Haftar.

    *Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Libyen, Syrien, Muammar al-Gaddafi, Angela Merkel, Recep Tayyip Erdogan