10:37 05 August 2020
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    EU-Kommissar Oliver Varhelyi hat am Mittwoch bekräftigt, dass das Ziel der Europäischen Union weiterhin darin bestehe, die Union auf die sechs Balkanländer Serbien, Kosovo, Montenegro, Albanien, Bosnien und Nordmakedonien auszudehnen.

    „Die Erweiterung der EU auf dem Westbalkan ist für die EU-Kommission die höchste Priorität“, hieß es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Entscheidung über die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien soll demnach bis Mai dieses Jahres getroffen werden.

    2019 hatte Frankreich den Start von Beitrittsverhandlungen mit diesen Ländern blockiert, obwohl dieser Schritt zuvor mehrmals beiden Ländern in Aussicht gestellt worden war. Aktuell werden Verhandlungen mit Serbien und Montenegro geführt.

    Auch Kroatien, das am 1. Januar 2020 den EU-Ratsvorsitz übernommen hat, strebt den Start der Verhandlungen in den kommenden Monaten an. Dies hatte der kroatische Premier Andrej Plenković früher Sputnik mitgeteilt. Dabei sei es schwierig, zu prognostizieren, wann ein Balkan-Staat der EU beitreten werde, sagte er.

    Varhelyi verwies außerdem laut Reuters auf einer Pressekonferenz am Mittwoch darauf hin, dass es sich bei der Erweiterung um eine geostrategische Entscheidung und um den Einfluss der EU handele.

    om/mt

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    Tags:
    Frankreich, Nordmazedonien, Albanien, Balkan, Erweiterung, EU