15:57 10 April 2020
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    Der Iran hat den „größten“ Cyber-Angriff, der darauf abgezielt war, Internetprobleme im Land zu verursachen, abgewehrt. Laut dem  stellvertretenden iranischen Minister für Informations- und Kommunikationstechnologien, Hamid Fatahi, beginnt jetzt die „zweite Welle“.

    „Söldnerhacker haben den größten Angriff auf die Infrastruktur des Landes in der iranischen Geschichte ausgeführt", schrieb der Minister auf seinem Twitter-Account.

    In einer Sendung des TV-Senders IRINN bezeichnete Fatahi die Cyberattacke als beispiellos.

    „Diese Angriffe dauern an, die zweite Welle hat begonnen. Wir hoffen, dass es uns gelingt, dem auf die gleiche Weise entgegenzuwirken“, sagte Fatahi und verwies auf einen Cyberangriff auf die Kommunikationsinfrastruktur des Landes.

    Die iranischen Behörden meldeten am Samstagnachmittag einen Cyberangriff, bei dem einige Internet-Carrier etwa eine Stunde lang abstürzten.

    Im Juni 2019 hatten die USA Medienberichten zufolge den Iran mit einem Cyberangriff ins Visier genommen, der von langer Hand vorbereitet gewesen sein soll. Die Zeitung „Washington Post” berichtete, die Aktion habe das iranische Raketenabwehrsystem außer Kraft gesetzt.

    sm/gs

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    Tags:
    Cyberangriff, Iran