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    Nicht weniger als 109 US-Soldaten sind beim iranischen Vergeltungs-Raketenschlag gegen den US-Stützpunkt im Irak verletzt worden. Damit liegt die Verletztenzahl um 45 höher als zuvor gemeldet wurde, schreibt die Pentagon-Pressestelle am Dienstag.

    „Nach heutigem Stand wurde bei 109 Militärs eine leichte Quetschung diagnostiziert, das sind 45 Personen mehr als im vorigen Bericht“, hieß es in der Mitteilung.

    76 Soldaten sind bereits zu ihren dienstlichen Pflichten zurückgekehrt. 27 Personen wurden zur Untersuchung nach Deutschland geschickt und 21 von ihnen anschließend in die USA gebracht. Fünf werden weiterhin von Ärzten beobachtet, einer ist bereits in den Irak zum Dienst zurückgekehrt.

    Die USA hatten den Chef der iranischen Spezialeinheit al-Quds, General Qassem Soleimani, und den stellvertretenden Chef der irakischen schiitischen Milizen, Abu Mahdi al-Muhandis, in der Nacht zum 3. Januar durch einen Drohnenangriff auf dem Territorium des Irak ermordet. Als Vergeltung bombardierte der Iran einen US-Stützpunkt im Irak.

    Das Pentagon beteuerte zunächst, dass keiner verletzt worden sei, was US-Präsident Donald Trump auch bei der Erklärung seiner Entscheidung betonte, keinen Gegenschlag gegen den Iran zu unternehmen, sondern sich stattdessen auf neue Sanktionen zu beschränken.

    Danach räumte das Pentagon jedoch ein, dass es Verletzte gibt. Ihre ständig wachsende Zahl wird damit begründet, dass die Symptome einer Quetschung manchmal erst später zu bemerken sind.

    om/ae

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    Tags:
    Irak, Verletzte, Stützpunkte, Raketenschlag, Qassem Soleimani, Tötung, Iran, USA