21:58 18 September 2020
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    Nach schweren Explosionen in strategisch wichtigen Telekommunikationslagern im Norden des Landes spricht der venezolanische Staatspräsident Nicolás Maduro von einem „Terroranschlag“ und gibt den Vereinigten Staaten von Amerika und Kolumbien die Schuld.

    Bei den Detonationen in den Lagern im Bundesstaat Carabobo waren am Samstag nach Angaben der betroffenen Unternehmen Cantv und Movilnet strategische bedeutende Telekommunikationsanlagen vernichtet worden.

    „Hinter der terroristischen Attacke stehen rechte Kräfte, die von (US-Präsident) Donald Trump und (Kolumbiens Präsident) Iván Duque geleitet werden, sowie der Vaterlandsverräter Juan Guaidó“, erklärte Maduro bei einem Treffen mit Teilnehmern eines „antiimperialistischen Marsches“, die gegen die jüngsten Sanktionen gegen die staatliche Fluglinie Conviasa protestieren.

    Die Regierung in Caracas werde die beiden betroffenen Unternehmen entschädigen, versprach Maduro.

    Sowohl die USA als auch Kolumbien unterstützen den venezolanischen Oppositionsführer Juan Guaidó, der den gewählten Präsidenten Nicolás Maduro aus dem Amt jagen will. Guaidó hatte sich vor einem Jahr zum Interimspräsidenten erklärt, nachdem Massenproteste gegen die Regierung Maduro das Land erschüttert hatten.

    Präsident Maduro sprach von einem aus Washington inszenierten Putschversuch. In Venezuela kann sich Guaidó bisher aber nicht durchsetzen. Auch international stehen mehrere Staaten, darunter Russland und China, weiter zu Maduro.

    leo/ae

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    Tags:
    Ivan Duque Marquez, Donald Trump, Juan Guaidó, Nicolas Maduro, Vorwurf, Telekommunikation, Explosion, Kolumbien, USA, Venezuela