23:27 18 September 2020
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    Das türkische Innenministerium hat im Südosten des Landes eine Anti-Terror-Operation begonnen. In der Region operiert die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans PKK.

    Bei dem Einsatz „Kapan 6“ (türkisch für „Falle 6“) in einem Gebiet zwischen den Provinzen Diyarbakir und Batman seien 1440 Sicherheitskräfte involviert, teilte das Innenministerium am Dienstag mit.

    Ziel sei die Neutralisation der Terroristen, die in der Region vermutet würden, sowie dem Terrorismus in ganz Syrien das Handwerk zu legen, hieß es.

    Der seit mehr als 30 Jahren andauernde Konflikt mit der PKK in der Türkei war im Juli 2015 wieder entbrannt. Seitdem wurden rund 1000 türkische Militärs und Polizisten sowie etwa 500 Zivilisten durch Angriffe der Kurdenmilizen getötet.

    Die Sicherheitskräfte ihrerseits zogen nach Angaben des Verteidigungsministeriums mehr als 10.000 PKK-Kämpfer aus dem Verkehr. Darüber hinaus führt die türkische Armee Luft- und Bodenangriffe gegen PKK-Lager im Norden des Irak durch.

    leo/ae

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    Tags:
    Arbeiterpartei PKK, PKK, Anti-Terror-Einsatz, Türkei