21:02 06 April 2020
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    Zwei Transporthubschrauber der Bundeswehr sind im Norden Afghanistans mit Handfeuerwaffen beschossen worden. Die Maschine soll inzwischen sicher in Kundus gelandet sein.

    Die Maschinen vom Typ CH-53 sollen vom Camp Marmal bei Masar-i Scharif zum Camp Pamir bei Kundus unterwegs gewesen sein. Wie das Einsatzführungskommando am Dienstag mitteilte, ist an den beiden Maschinen leichter Sachschaden entstanden. Die Soldaten an Bord seien nicht verletzt worden.

    Das Feuer sei gegen 16.20 Uhr Ortszeit (12.50 Uhr deutscher Zeit) vom Boden aus mit Handfeuerwaffen eröffnet worden. Die Hubschrauber hätten sicher in Kundus landen können. Der Vorfall werde untersucht.

    Die Bundeswehr ist derzeit mit gut 1100 Soldaten in Afghanistan an der Nato-Ausbildungsmission „Resolute Support“ beteiligt. Im März 2019 hatte der Bundestag die Obergrenze für den Einsatz von 980 auf 1300 Soldaten erhöht.

    mka/gs/dpa

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    Tags:
    Afghanistan, Hubschrauber, Bundeswehr