01:35 28 Februar 2020
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    Die Verteidigungsminister der Nato-Länder haben die Verstärkung der Mission der Allianz im Irak bei der Koordinierung mit Bagdad vereinbart. Dies erklärte der Generalsekretär der Nato, Jens Stoltenberg, am Mittwoch.

    Zuvor hatte Stoltenberg erklärt, die Nato plane, das Programm zur Ausbildung der Militärs im Irak wiederaufzunehmen, sollte eine entsprechende Bitte von der irakischen Seite geäußert werden. Nach seinen Worten führe die Allianz entsprechende Konsultationen mit der irakischen Regierung durch - darunter auf der Ebene des Premierministers, des Außenministers und des Präsidenten.

    „Die Nato verstärkt den Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Die Verteidigungsminister haben vereinbart, die Trainingsmission der Nato im Irak bei enger Kooperation und Koordinierung mit der irakischen Regierung zu verstärken“, schrieb Stoltenberg in seinem Mikroblog auf Twitter.

    Die Tätigkeit der Nato-Trainingsmission im Irak wurde im Januar 2020 nach der Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimani infolge eines US-Luftschlags in Bagdad vorübergehend gestoppt. Das irakische Parlament hatte später für den Abzug aller ausländischen Militärs vom Territorium des Landes gestimmt.

    Später erklärte Bagdad, dass die neue Form der Kooperation mit der Nato auf eine solche Weise gestaltet werden müsse, dass die Souveränität des Iraks gewahrt bleibe.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    NATO, Jens Stoltenberg, Mission, Abzug, Irak, Qassem Soleimani