02:36 20 Februar 2020
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    Nachrichtenüberblick: Weniger Bewerber für US-Demokraten; Nachfolge von Kramp-Karrenbauer; Zahl der Coronavirus-Toten stark angestiegen; Politiker bekommen mehr Geld; Kreuzfahrtschiff darf Hafen anlaufen

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Weniger Bewerber für US-Demokraten

    In den USA nimmt das Präsidentschafts-Bewerberfeld bei den Demokraten ab. Der frühere Gouverneur Deval Patrick erklärte seinen Rückzug. Er war der letzte verbliebene afroamerikanische Bewerber. Patrick hatte bei der Präsidentschaftsvorwahl im US-Staat New Hampshire nur 0,4 Prozent der Stimmen bekommen. Nach seinem Ausscheiden bewerben sich noch acht Politiker um die demokratische Präsidentschaftskandidatur. Infolge der chaotischen Stimmauszählung bei der Vorwahl ist unterdessen der örtliche Parteivorsitzende der Demokraten zurückgetreten. Er übernehme damit die Verantwortung für die großen Probleme bei der Auszählung, erklärte Troy Price.

    Nachfolge von Kramp-Karrenbauer

    Aus der CDU gibt es jetzt vermehrt Signale, dass die Wahl eines neuen Vorsitzenden schneller ablaufen könnte, als ursprünglich von Parteichefin Kramp-Karrenbauer geplant. Aus der CDU-Zentrale hieß es am Abend, es könne natürlich vor dem regulären Parteitag im Dezember ein Sonderparteitag einberufen werden. Allerdings wolle man zunächst die Gespräche abwarten, die Kramp-Karrenbauer ab der kommenden Woche mit potenziellen Kandidaten führen will. Kramp-Karrenbauer will im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz am kommenden Wochenende auch mit CSU-Chef Söder über ihre Nachfolge und die offene Kanzlerkandidatur sprechen.

    Zahl der Coronavirus-Toten stark angestiegen

    In der vom Coronavirus besonders betroffenen chinesischen Provinz Hubei ist die Zahl der Todesopfer noch einmal sprunghaft angestiegen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, waren es am Mittwoch 242 Tote mehr als am Tag davor, insgesamt sind es nun 1310. Über mögliche Ursachen dieser Zunahme wurde nichts mitgeteilt. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen erhöhte sich in der Provinz um rund 14.800 auf nun 48.208. Dieser starke Anstieg ist den Angaben zufolge auf ein neues Verfahren bei der Diagnose des Covid-19-Virus zurückzuführen.

    Politiker bekommen mehr Geld

    Die Diäten der Bundestagsabgeordneten und die Gehälter der Regierungsmitglieder sollen ab 1. Juli um voraussichtlich 2,6 Prozent auf 10.345,64 Euro im Monat steigen. So stark sind laut vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes die Nominallöhne im vergangenen Jahr gestiegen. Das bedeutet für die Abgeordneten ein kräftiges Plus von 262 Euro im Monat. Kanzlerin Merkel und ihre Minister erhalten schon ab März 1,06 Prozent höhere Gehälter. Zusammen mit der Diätenerhöhung verdient die Kanzlerin dann monatlich 25.400 Euro, ein Minister kommt auf 21.845 Euro.

    Kreuzfahrtschiff darf Hafen anlaufen

    Das niederländische Kreuzfahrtschiff „MS Westerdam“ hat nach zwei Wochen Irrfahrt einen Hafen in Kambodscha angelaufen. Das bestätigte die Hafenverwaltung. Das Schiff war zuvor aus Angst vor dem Coronavirus unter anderem von Japan, Taiwan und den Philippinen abgewiesen worden. Die rund 2.300 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord sollen nun auf das Virus getestet werden. Bislang sind keine Infektionen auf dem Schiff bekannt. Unter den Passagieren sind nach Angaben der Reederei auch 57 Deutsche. Auf dem in Japan festsitzenden Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ erhöhte sich die Zahl der Infektionen unterdessen auf 218.

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