00:02 28 Februar 2020
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    Die russische Botschaft in den Vereinigten Staaten hat die jüngsten Sanktionen der USA gegen drei russische Unternehmen kommentiert. Eine entsprechende Erklärung wurde im Facebook-Account der russischen Institution veröffentlicht.

    „Wir sind erneut Zeugen von US-Bemühungen zum Anziehen der Sanktionsspirale gegen Russland geworden. Neue exterritoriale Einschränkungen wurden gegen eine Reihe von einheimischen Unternehmen für den Maschinen- und Gerätebau verhängt“, so die russischen Diplomaten.

    Ferner hieß es: „Wir möchten die Kollegen in Washington daran erinnern, dass nur der UN-Sicherheitsrat berechtigt ist, Einschränkungen nach solchen Kriterien anzuwenden. Dafür sollte man überzeugende Gründe haben. Die Administration hat erneut keine offiziellen Beweise vorgelegt.“

    Die russischen Diplomaten sehen in dieser Herangehensweise „einen erneuten Ausbruch von Russophobie sowie den Versuch, enge konjunkturelle Interessen auf dem internationalen Markt von Verteidigungstechnologien zu sichern“.

    Neue US-Sanktionen

    Die USA hatten zuvor ihre Sanktionen auf drei weitere russische Unternehmen ausgedehnt. Ein entsprechendes Dokument wurde vom State Department im föderalen Register veröffentlicht.

    Betroffen sind demnach das Schipunow-Konstruktionsbüro in Tula, die Forschungs- und Produktions-Vereinigung für Maschinenbau und der Flugzeugbauer Kumertau (Teilrepublik Baschkortostan). Die Restriktionen gelten ab dem 3. Februar.

    ak/sb

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    Tags:
    Russophobie, USA, Sanktionen, Botschaft, Russland