06:16 09 August 2020
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    Die US-Marine hat laut dem US-Außenminister Mike Pompeo über 350 iranische Raketen und andere Waffenkomponenten abgefangen, die für die Huthi-Rebellen im Jemen bestimmt gewesen sind.

    „Die US-Marine hat 358 Raketen aus iranischer Herstellung und andere Waffenkomponenten auf ihrem Weg zu den Huthis im Jemen beschlagnahmt. Dies ist ein weiteres Beispiel für den weltweit größten staatlichen Sponsor des Terrors, die Islamische Republik Iran, der sich weiterhin dem UN-Sicherheitsrat widersetzt“, schrieb der Minister auf Twitter am Freitag und postete dazu ein entsprechendes Foto.

    Die Welt muss Pompeo zufolge „die Gewalt des Irans ablehnen und jetzt handeln, um das auslaufende Waffenembargo der Vereinten Nationen gegen den Iran zu erneuern“.

    Gleichzeitig gab der Außenminister nicht an, wo die Raketen beschlagnahmt wurden.

    Zuvor hatten die USA auch 150 iranische Panzerabwehrlenkwaffen und drei Boden-Luft-Raketen im Arabischen Meer abgefangen.

    Konflikt im Jemen

    Der Jemen ist eines der ärmsten Länder der Welt. Seit 2014 tobt dort ein Bürgerkrieg zwischen der jemenitischen Regierung und den Huthis. Saudi-Arabien trat 2015 mit arabischen Verbündeten in den Krieg ein, um die Huthis zu bekämpfen und den Einfluss des Erzrivalen Iran zurückzudrängen. Dabei werden oft auch zivile Objekte getroffen.

    Im Dezember 2018 setzten sich die Konfliktparteien unter UN-Vermittlung erstmals an den Verhandlungstisch. Sie vereinbarten einen Gefangenenaustausch sowie eine Waffenruhe in der strategisch wichtigen Hafenstadt Hodeidah.

    aa/mt

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    Tags:
    Huthi-Rebellen, Jemen, Iran, Waffen, Beschlagnahme, USA, Raketen, Mike Pompeo