01:09 03 April 2020
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    Münchner Sicherheitskonferenz 2020 (34)
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    China will die strategische Zusammenarbeit mit Russland weiterhin stärken und die politische Partnerschaft fördern. Der Außenminister Chinas, Wang Yi, hat sich dazu während seines Auftritts auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag geäußert.

     „China wird die strategische Koordination mit Russland im Einklang mit der strategischen  Führung unseres Staatschefs weiter stärken. Wir werden unsere umfassende strategische Partnerschaft einer neuen Ära der Koordination an allen Fronten fördern“, sagte Wang Yi.

    Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, dass die Möglichkeit einer unipolaren Welt eine Illusion sei, und eine weitere Stärkung der Beziehungen zwischen Russland und China gefordert.

    China forderte seinerseits gegenseitige Unterstützung vor dem Hintergrund eigener Streitigkeiten mit den Vereinigten Staaten.

    Russisch-chinesische Beziehungen

    Die bilateralen Beziehungen erreichten 2001 ein qualitativ neues Niveau, als der russische Präsident Wladimir Putin und der damalige Staatspräsident Chinas, Jiang Zemin, im Kreml einen Vertrag über gute Nachbarschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Russland und China unterzeichnet hatten. Die russisch-chinesische Beziehungen werden von den beiden Parteien heute offiziell als umfassende, gleichberechtigte Vertrauenspartnerschaft und strategische Zusammenarbeit definiert.

    Handelsstreit zwischen USA und China

    Die Beziehungen der USA mit China sind durch einen andauernden Handelsstreit belastet. Washington und Peking überziehen sich seit mehr als einem Jahr gegenseitig mit Strafzöllen. Der Handelskonflikt bremst sowohl das Wirtschaftswachstum in beiden Ländern als auch weltweit. Erst Mitte Januar, fast zwei Jahre nach Beginn des Handelsstreits, haben die USA und China ein erstes Handelsabkommen unterzeichnet.

    Münchner Sicherheitskonferenz

    Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) hat am Freitag zum 56. Mal ihre Arbeit aufgenommen, seit 2008 unter Vorsitz von Wolfgang Ischinger. In diesem Jahr nehmen an der Tagung im Hotel Bayerischer Hof mehr als 800 Delegierte teil, darunter 150 Staats- und Regierungschefs sowie Regierungsmitglieder.

    In München werden keine Abschlusserklärungen und -abkommen signiert. Die Konferenz bleibt trotzdem ein wichtiger und relativ neutraler Ort, wo Spitzenpolitiker und Diplomaten der Welt sich treffen und Besprechungen abhalten.

    pd/mt/sna/

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    Wladimir Putin, fördern, Münchner Sicherheitskonferenz, Partnerschaft, Zusammenarbeit, Russland, China